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"Doctor Who": Review zu "Pond Life" und "Asylum of the Daleks" (7.01)

Spoiler! "Doctor Who": Review zu "Pond Life" und "Asylum of the Daleks" (7.01)

Er ist wieder da. Nach 9 Monaten Enthaltsamkeit kann der verrückte Mann mit seiner Box wieder auf den Bildschirm zurückkehren und die Zuschauer in seinen Bann ziehen. Oder doch nicht? Schafft es der Doctor seine Fans eine Folge zu zeigen die unübertroffen ist, oder doch nur Standardkost? Was eine Unterschrift, eine Hängematte, goldene Eier und ein Haufen Daleks damit zu tun hat, lest ihr jetzt hier in diesem Review zum Prequel „Pond Life“ und dem Review zur ersten neuen Folge von Doctor Who „Asylum of the Daleks“.

Inhalt:

Der Doctor, Amy und Rory werden von den Daleks entführt weil diese die Hilfe des Doctors brauchen. Der Doctor soll sich auf einen Planet der Daleks begeben wo sie die gefährlichsten und verrücktesten aller Daleks eingesperrt haben. Dort angekommen bekommt der Doctor relativ schnell Hilfe von einer überlebenden auf dem Planeten die ihm helfen will von dieser Welt wieder zu fliehen. Doch als der Doctor einen Weg hinaus sucht, können Amy und Rory über ihre Ehe reden und der Doctor kann etwas Schreckliches erfahren. Was das Leben einer Person grundliegend ändern kann.

 

Bewertung:

Die gute Nachricht zuerst: Der Doctor ist wieder da. Und was er mitgebracht hat sind 5 Neue Abenteuer die in den nächsten Wochen ausgestrahlt werden. Alles andere ist leider Ansichtssache. Man merkt deutlich das Steven Moffat für diese Folge verantwortlich war, denn obwohl die Folge keinerlei Lücken wie im Finale von Staffel 5 und 6 aufweist macht Moffat das, was er gerne mal macht in seinen Serien. Er überspringt gerne einmal ein Kapitel und das zeigt sich in dieser Folge leider als Minuspunkt. Aber da in der Folge so viel passiert ist fange ich lieber mit etwas anderes an. Die Scheidung von Amy und Rory sowie die Minifolgen namens „Pond Life.

 

„Pond Life“ zeigt uns 5 Monate in dem der Doctor immer mal wieder bei Amy und Rory vorbei schaut und diese sich mit dieser Situation leider anfreunden müssen. Doch während es vor allem auf witzigem Niveau gut getroffen hat, fügt es absolut nichts zur Story dazu und spielt in der ersten Folge bereits keinerlei Rolle mehr weil sie sich dort nämlich die Scheidungspapiere gegenseitig unterschreiben. Das wurde in den Mini-Episoden weder gezeigt noch ist es glaubhaft das sie sich innerhalb eines Monats so sehr auseinander gelebt haben, das sie sich sofort scheiden lassen wollen. In der Folge selbst bemerkt der Doctor natürlich das etwas mit beiden nicht stimmen kann, doch Amy und Rory können ihre Probleme selbst aus der Welt schaffen und es auf dem Planeten beilegen als sie dort ein ernstes Gespräch darüber führen das Amy keinerlei Kinder mehr bekommen kann und Rory gerne welche hätte. Und das war schon ein interessanter Augenblick weil das eine ganz neue Welt für Doctor Who Fans öffnete, wo man dieses Thema wirklich ernsthaft besprechen kann. Für eine Kinderserie war das Thema doch etwas überraschend und generell war diese Folge dunkler, dreckiger und ernster als alle Folgen mit Matt Smith zuvor.

 

Die Doctor war wieder in Höchstform und zeigt sich von seiner ernsten Seite, die ihm in dieser Folge wunderbar steht. Generell muss man erwähnen das man dem 9. Und 10. Doctor kaum wirklich ernst gesehen habt und man es ihnen, unteranderen durch ihre Mimik, auch nie wirklich abgekauft hat wenn sie sich wirklich ernst vor einen Feind aufbauen konnten. Matt Smith allerdingt kann in seiner Rolle als der Doctor die gesamte Ernsthaftigkeit rüberbringen die sein Charakter hat und manchmal sogar in seine Dunkle Seite abrutschen (Für die alten Fans werfe ich mal „The Valeyard“ in den Raum, die jüngeren müssen wohl eher an den „Dream Lord“ denken).

 

Als nächstes sind die Daleks an der Reihe die den Doctor eigentlich nur brauchen weil sich keiner von ihnen auf den Planeten traut, weil auch sie Angst haben vor den Daleks die auf diesem Planeten lauern. Obwohl das Parlament interessant aussah war es doch leider geschichtlich nicht wirklich logisch das die Daleks auf einmal eine Art von Regierung haben. Zu oft hat man bereits an der Geschichte der Daleks herum geschrieben und langsam ist es etwas müßig in jeder neuen Folge mit den Daleks wieder etwas neuen entwickeln zu müssen, weil man anscheinend nicht gerne auf altes zurück greift. Übrigens „alt“, die alten goldenen Daleks sind wieder da (Aus der Russel T. Davies Ära) und ich frage mich wirklich warum man noch in der letzten Daleks Folge „Victory of the Daleks“ diese großen klobigen Haribo-Daleks erfunden hat, wenn man sie sowieso nicht benutzt. Wir hatten zwar zwei bis drei im Finale der 5. Staffel und sicherlich auch einen oder zwei in der 6. Staffel aber auch hier haben wir leider nur einen dieser neuen Daleks vor der Kamera. Und auch obwohl es gewaltig aussah wie viele Daleks  in diesem Parlament waren, hätten vielleicht 3 Daleks dasselbe erreicht als diese 3 Millionen oder 3 Billionen. Aber Moffat scheint das Geld für teure CGI-Effekte ja zu haben worunter sicherlich auch der Planet Skaro fällt, der allerdingt wunderbar aussah und eine wirklich Bereicherung für die Serie war, den Heimatplaneten der Daleks einmal wiederzusehen der bisher leider nicht so oft in der Serie gezeigt wurde. Das Ende dieser Folge hat leider einen Fadenbeigeschmack für alle Fans die dieser Serie unteranderen auch wegen der Daleks schauen, denn diese können sich nicht mehr an den Doctor erinnern. Damit ist zwar des Doctors Wunsch in Erfüllung gegangen etwas abzutauchen zu können erfüllt, doch leider könnte das die nächste Folge von Doctor Who mit den Daleks ziemlich erschweren da jeder Fan und auch der Doctor bereits mehr wissen als alle Daleks im Raum.

 

Dadurch machen wir einen fließenden Übergang zu einer echten Überraschung in dieser Folge: Jenna-Louise Coleman! Die zukünftige Partnerin des Doctors hat in dieser Folge bereits ihren ersten Auftritt und zeigt sich als recht schlaue und würdige Partnerin des Doctors. Doch leider konnte Moffat ihren Charakter nicht unbelastet lassen wodurch sie (und das ist kein Witz) ein Dalek ist! Und dadurch zeigt sich mal wieder das Moffat diese Folge geschrieben hat denn er hat Oswin (so heißt Coleman in dieser Folge), dieselbe Geschichte wie River gegeben. Denn wenn man einmal annimmt dass sie als Dalek ihr Ende finden wird, werden wir ab der Weihnachtfolge also sehen wie es soweit kommt das sie als Dalek endet und wir damit ihr Ende bereits vor dem eigentlichen Anfang kennen. Man kann im Moment natürlich nur darüber spekulieren wie die Geschichte im Endeffekt wirklich laufen wird, doch wenn es sich wirklich bewahrheitet das man auch ihre Geschichte von hinten aufrollt stelle ich mir wirklich die Frage ob Moffat es einfach nur gerne schreibt oder er wirklich keine anderen Einfälle hat. Eine andere Frage ist auch ob sie den Doctor bereits kannte. Obwohl es nicht wirklich den Anschein hatte ist es aber auch nicht Volkommen ausgeschlossen.

 

Fazit:

Obwohl ich in meiner Bewertung leider etwas viel meckere sind das jedoch gerade die Dinge die mich am meisten an dieser Folge haben staunen lassen. Das Parlament, Oswin, sowie die Daleks, das sind alles Sachen die man doch so (oder so ähnlich) in den letzten Monaten wirklich vermisst hat. Und sogar das Intro wurde „geDalekt“. Doch leider hat Amy wieder einmal gezeigt das sie mit jeder Staffel eigentlich nur nerviger wird (und Rory sympathischer) und Moffat hat gezeigt das er wirklich etwas von der Geschichte von „Doctor Who“ versteht weil alle Daleks die der Doctor mit Namen genannt hat, wirklich bereits einmal in der Serie waren. (Das ist allerdings mehr Insiderwissen für alle die auch die alten Folgen gesehen haben: Spiridon stammt aus „Planet of the Daleks“ (Folge 68), Kembel stammt aus „The Daleks‘ Master Plan“ (Folge 21), Aridius stammt aus „The Chase“ (Folge 16), Vulcan stammt aus „The Power of the Daleks“ (Folge 30) und Exxilon stammt aus „Death to the Daleks“ (Folge 72).)

 

Nach den neusten Overnight-Ratings wurde diese Folge von 6.4 Millionen Menschen gesehen mit einem Share von 29,3%. Und obwohl das der niedrigste Wert der Serie ist, nachdem sie 2005 wieder auf die Bildschirme zurückkehrte, bleibt zu berücksichtigen das auf Channel 4 zur selben Zeit die „Paralympics“ gesendet wurden und ITV mit einer neuen Ausgabe von X-Factor ins Rennen ging. Außerdem ist der Doctor auf dem BBC iPlayer wieder einmal die Nummer eins.

 

Die Folge war sicherlich ein guter Einstieg und wir können uns nächste Woche auf Raumschiffe, Pharaonen, Rorys Dad und natürlich auf Rory selbst, Amy und den Doctor freuen wenn sie auf einem Raumschiff auf Dinosaurier treffen.

Von Olav Bottner

PS: Es kann sein das auf der Seite zu dieser Folge bereits ein Review erschienen ist, und auch zu den anderen Folgen noch jeweils ein Review erscheinen wird. Und obwohl ich jedem empfehlen kann sich auch dieses Review durchzulesen, dem kann ich mitteilen das meine Reviews jeden Montag als Top-Story veröffentlicht werden, bloß um Verwechslungen zu vermeiden.


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