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"Doctor Who": Review 7.03 "A Town called Mercy"

"Doctor Who": Review 7.03 "A Town called Mercy"

Der Wilde Western ruft! In der neusten Folge verschlägt es den Doctor und seine Begleiter in die Westernstadt Mercy und er hat es mit moralischen Fragen über Rache und Wiedergutmachung zut un.

 

Handlung:

Der Doctor, Amy und Rory landen im Wilden Western in einem kleinen Dorf mit dem Namen "Mercy". Obwohl dort große Warnschilder sind, dass man die Stadt nicht betreten sollte, tun sie genau das natürlich. Die Stadt verfügt sogar schon über Strom und das 10 Jahre zu früh. Sehr schnell erfahren sie auch, was los ist. Die Stadt  wird von einem Cyborg belagert, der die Auslieferung des Dorfarztes verlangt. Welcher ein Alien ist und sich um die Leute kümmert. Schnell wird klar, dass der Dorfarzt eine dunkle Vergangenheit hat, welche mit dem Cyborg zu tun hat.

 

 

Zum Drehen der Folge ist das Produktionsteam extra nach Spanien in eine Westernstadt geflogen, wo schon eine Reihe von Western gedreht wurden. Dadurch wirkt die Folge auch sehr Atmosphärisch und glaubwürdig, dass sich der Doctor wirklich im wilden Western befindet. Schon allein die Tatsache, dass viele Western-Klischees übernommen wurden, hilft dabei. Sei es der Austritt aus der Stadt oder das Duell um High Noon. Der verwendete Farbfilter tut sein übriges.

Soviel zum Visuellen der Folge, welche wie immer sehr gut gelungen ist.

 

Nun zum Inhalt. Diesmal wurden Rory und Amy nicht extra eingesammelt, sondern begleiten den Doctor so auf diesen einen Trip. Rory bleibt in der Folge leider sehr im Hintergrund und kann zur Story an sich nicht beitragen. Anders als Amy, welche sich wieder wichtige Dialoge mit dem Doctor liefert.

So kommen wir auch schon zu dem Konflikt in der Folge. Der Gunslinger will Kahler Jex den Dorfarzt töten, aber keine Unschuldigen, weshalb er die Stadt belagert. Als der Doctor dann erfährt, dass es sich bei dem Dorfarzt um einen Kriegsverbrecher handelt, will der Doctor ihn erst ausliefern und nur das Zureden von Amy und die selbstlose Tat des Sheriff Issac kann ihn umstimmen.

Amy ist verständlich überrascht zu sehen, dass der Doctor wirklich in Betracht zieht Kehler Jex auszuliefern und somit in den Tod zu schicken. Die dunkle Seite des Doctors wird da wieder sehr sichtbar (wie in der letzten Folge, in der er den Weltraumschmuggler seinem sicheren Tod überlassen hatte). Es tut dem Doctor also alles andere als tut alleine unterwegs zu sein.

 

Doctor: Today, I honour victims first; his, The Master's, the Daleks', all the people who died because of my mercy!
Amy: See, this is what happens when you travel alone for too long.

 

Kahler Jex und der Doctor sind auch als Spiegelbilder zu betrachten. Beide haben den Krieg erlebt. Während der Doctor den Krieg beendet hat, indem er beide Seiten auslöschte, hat Jex seine Seite zu dem Sieg verholfen, in dem er Experimente an Soldaten unternahm und Cyborgs baute, womit er das Leben vieler Unschuldige auf die Kosten nahm. Dennoch ist Jex kein „böser“ Mann. Er bereut seine Taten zutiefst und hat der Stadt Mercy auch so gut wie er kann geholfen. Dadurch, dass in der Folge weder er noch der Gunslinger wirklich böse oder gut sind, werden interessante Fragen aufgeworfen: Hat jeder eine zweite Chance verdient? Können gute Taten schlecht wieder aufheben?

Die begrenzte Zeit einer Folge von 45 Minuten wird der Folge leider dann auch zum Verhängnis. Der Konflikt wurde zu schnell beendet und der Doctor änderte seine Meinung zu schnell. Das Abwenden von seiner dunklen Seite hätte länger dargestellt werden sollen. So wirkt es leider sprunghaft. Es ist klar, dass der Tod von Issac dem Doctor dann dazu bringt Jex zu beschützen, dennoch hätte man das sicherlich besser in Szene setzen können.

Der aus „Farscape“ und „Stargate“ bekannte Ben Browder holt alles aus seiner Rolle als Sheriff, was ihm das Drehbuch bietet.

Die Tatsache, dass der Gunslinger am Ende der Beschützer der Stadt geworden ist, ist eine nette Wendung. Durch die Stimme aus dem Off aber etwas zu dick aufgetragen.

 

Natürlich gab es wieder eine Menge von lustigen Stellen. Die meisten allerdings nur zum Anfang der Folge. Als der Doctor in den Salon geht ist da zu nennen.

Lustig war wie der Doctor aus der Stadt ritt und natürlich auch mit Pferden reden kann.

 I speak horse. He's called Susan.

And he wants you to respect his life choices.

Alles in allem war es eine ordentliche Folge. 3/5

Nächste Woche geht es wieder in die Gegenwart. Die Folge „The Power of Three“ wurde von Chris Chibnall geschrieben, der auch schon „Dinosaurs on a Spaceship“ geschrieben hatte. In der Folge wird auch „UNIT“ und Rorys Vater wieder auftauchen.



PS:Von Olav wird es ab dieser Woche leider keine Reviews mehr zu "Doctor Who" geben weil dieser bereits zu sehr mit anderen arbeiten im Seriengeschäft auf dieser Seite eingebunden ist. Doch schon morgen können Sie sich auf zwei Reviews von ihm freuen wo er jeweils "Revolution" und "The Last Resort" in Angriff nehmen kann. Außerdem werden bald wieder neue Serien auf der Seite erscheinen und am nächsten Sonntag kann bereits eine neue Reihe anfangen die ihm leider nicht mehr genug Zeit gibt um an "Doctor Who" mitzuwirken.

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