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"Doctor Who": Review 7.05 "The Angels Take Manhattan "

Spoiler! "Doctor Who": Review 7.05 "The Angels Take Manhattan "

Das letzte Abenteuer von den Ponds mit dem Doctor steht an. Es wurde schon vorher angekündigt, dass kein Auge trocken bleiben wird. Muss der Zuschauer vor Trauer über den Abschied weinen oder über die Qualität der Folge?

 

The Angels Take Manhattan

 

Handlung:

Der Doctor, Amy und Rory sind im New York der Gegenwart und haben es sich im Central-Park gemütlich gemacht.Der Doctor liest einen Detektiv-Roman und bemerkt erst zu spät, dass die Figuren in dem Roman er und seine Begleiter sind. Als Rory Kaffee holen will und von einem Weeping Angel ins New York der 30er Jahre teleportiert wird, versuchen Doctor und Amy natürlich hinterher zu reisen. Müssen dabei aber feststellen, dass die Zukunft nicht immer neugeschrieben werden kann, besonders wenn man sie schon kennt.

 

 

Sicherlich hätte man die Folge sehr anders geschaut, wenn man nicht schon vorher gewusst hätte, dass es das letzte Abenteuer der Ponds sein wird.So konnte man sich schon länger emotional darauf einstellen, dass Amy und Rory die Serie verlassen werden. Hat das den Abschied einfacher gemacht? Leider nein.

 

Aber erstmal zur der Handlung mit den Weeping Angels. Sie waren wieder unheimlich wie zu „Blink“ Zeiten. Die Szenen mit Rory und dem Baby-Engeln waren spannend und für Kinder sicherlich schwer zu ertragen.

Eine nette Idee war, dass die Freiheitsstatue ebenfalls ein Weeping Angel ist. Dieser Überraschungseffekt wurde schon vor dem Vorspann vorweggenommen und bliebt leider auch ohne Folgen. Wundert sich niemand, dass der Sockel auf einmal leer ist? Das hätte Moffat sich sparen können. Außer einen netten Spruch von Rory („I always wanted to visit the Statue of Liberty. I guess she got impatient.“) hatte das Darstellen der Freiheitsstatue keine Folgen für die Story. Ebenso gut hätten da normale Weeping Angels stehen können.

 

River war auch wieder da und hatte interessante Dialoge. Besonders der mit Amy, wieso sie den Doctor angelogen hatte, war toll und sagte viel über den Doctor aus.


Amy: Ok. So why did you lie?
River: Never let him see the damage. And never, ever let him see you age. He doesn’t like endings.

Aber war es ein würdiges Ende für Amy und Rory? Nachdem Schauen der Folge war ich sehr gespalten. Klar, man hatte sehr hohe Erwartungen. Die Szene in der Rory sich selbst im Hotelzimmer sterben sieht und die daraus folgenden Dialoge sind super. Als dann auch noch Amy und Rory zusammen vom Haus springen, ist es traurig und schön zugleich. Der Doctor gerät in der Folge schon fast in den Hintergrund und es geht nur um die Liebe zwischen Amy und Rory. Falls noch irgendwer Zweifel hatte, dass sich Amy 100% für Rory entschieden hat, sollte diese Zweifel durch diese Folge endgültig verloren haben. Die Hilfslosigkeit beim Doctor war für den Zuschauer sehr schmerzhaft zu sehen. Man spürte förmlich wie seine zwei Herzen brechen.

Zum Glück war der Sprung in den Tod nicht ein echte Sprung in den Tod. Das wäre für den Zuschauer wohl auch zu viel gewesen. Wieso aber alle Weeping Angels dadurch vernichtet werden würden war eigenartig. Rory wäre einfach nie in die Vergangenheit teleportiert worden, aber egal.

 

Das plötzliche Auftauchen des letzten Engels, welcher Rory weg teleportiert kam dann schon fast etwas überraschend. Amys Folge ebenfalls in die Vergangenheit gehen zu wollen um mit ihm zu leben und zu sterben war ebenfalls sehr emotional und wer da nicht Trauer gespürt hat und vielleicht leicht feuchte Augen hatte, ist emotional so kalt wie ein Dalek.

 

Amy verabschiedet sich von ihrer Tochter River und verabschiedet sich vom Doctor, welcher daraufhin zusammenbricht.

 

Doctor: You are creating fixed time. I will never be able to see you again.
Amy: I’ll be fine. I’ll be with him.
The Doctor: Amy, please, just come back into the TARDIS. Come along, Pond, please.
Amy: Raggedy man – goodbye!
The Doctor: No!

Das Ende mit dem Nachwort von Amy an den Doctor war eine sehr schöne Idee von Moffat und hat den Bogen zur ersten Folge der 5. Staffel geschlagen. Der Doctor hatte der schlafenden Amy also wohl doch von ihrer Zukunft erzählt, wodurch das alles zu festen Punkten in der Zeit wurde.

 

Nur leider war die Erklärung wieso der Doctor Amy und Rory nicht mehr besuchen darf, nicht ganz schlüssig, immerhin kann es River anscheinend ja noch immer. Dann könnte der Doctor doch auch mit dem Vortex-Manipulator mal kurz vorbei schauen.

Man sollte das wohl nicht hinterfragen, da der dramaturgische Zweck mehr im Vordergrund steht und zwar, dass der Doctor nun wieder alleine ist und seine Ponds für immer verloren hat.Es fiel nur auf, dass er Amy wohl viel mehr vermissen wird als Rory. Amy schrie er recht häufig, Rory nicht.

 

Wieso haben die Weeping Angel eigentlich Manhattan übernommen? Nur weil sie da in dem einem Haus eine Farm haben? Auch wenn sie Manhattan wirklich übernommen haben, und jede Statue ein Weepin Angel ist, wieso sollte das durch das Paradoxon beendet sein. Dann würde Manhattan noch immer in den Händen der Angels sein....

 

Alles in allem war es ein würdiger Abschluss der Ponds, der leider einen leichten bitteren Nachgeschmack hat. Wenn man vor dem Schauen der Folge nicht gewusste hätte, dass die beiden die Serie verlassen würden, wäre das Seherlebnis sicherlich ein ganz anderes sein und gerade das Ende würde den Zuschauer viel stärker treffen.

3,5/5

Achja,  das Buch Melody Malone wird bald als ebook veröffentlicht.

Nun heißt es für Fans wieder bis Weihnachten warten. Da wird der Doctor eine neue Begleiterin, gespielt von Jenna-Louise Coleman treffen, ob sie dort wieder die Rolle von Oswin spielen wird, wird sich zeigen.

 


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