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Review: "Doctor Who" 7.08 The Rings of Akhaten

Spoiler! Review: "Doctor Who" 7.08 The Rings of Akhaten

Der Doctor nimmt Clara mit zu ihrem ersten richtigen Trip mit der Tardis. Doctor Who bekommt damit eine Art Musical-Folge spendiert. Kann die Folge von "Luther"-Erfinde Neil Cross überzeugen?

 

Handlung:

Der Doctor reist mit Clara zu den Ringen von Akhaten. Akhaten wird von vielen als der Ursprung des Lebens im Universum angesehen und alle tausend Jahre findet ein Festival statt, in dem der Uralte Gott, der dort haust, besänftigt werden soll. Im Zentrum des Rituals um den Gott zu besänftigen steht die Königin der Jahre - ein kleines verängstigtes Mädchen. Clara schließt schnell Freundschaft mit ihr. Als das Ritual dann schief geht und der uralte Gott droht aufzuwachen, müssen der Doctor und Clara ihre wichtigsten Dinge riskieren um alles zu einem guten Ende zu führen.

 

Behind the Scenes:

 

Die Folge wurde von „Luther“ Erfinder Neil Cross geschrieben und beinhaltet viel Gesang. Ob man das gutheißt, muss jeder für sich entscheiden.

Während die letzte Folge im Mittelpunkt das Treffen vom Doctor (Matt Smith) und Clara (Jenna-Louise Coleman) hat, hat diese Folge die Aufgabe Clara dem Zuschauer zugänglicher zu machen.

 

Guter Anfang

 

Die Folge fängt damit an, dass der sich Doctor Claras Vergangenheit anschaut, nur um festzustellen, dass sie ein ganz normales Leben hat. Wieso das Blatt in Claras Buch „Page One“ ist, wurde geklärt. Ohne dieses Blatt, wären ihre Eltern nie zusammen gekommen und Clara somit nie geboren.

 

Wie schon in den ersten Trip-Folgen „Das Ende der Welt“ und „Der Sternwal“ funktioniert der Anfang super. Als Clara und der Doctor durch den Markt voller toller Aliens laufen, wird richtig Stimmung erzeugt und es macht Spaß. Clara kann sich weiter sehr sympathisch und einfühlsam zeigen. Besonders in den Szenen, die sich mit der jungen und angsterfüllten Merry (Emilia Jones) hat. Sie kann dem Mädchen gut zureden und fühlt sich dann auch in der Verpflichtung ihr zu helfen. Jenna-Louise Coleman schafft es einfach sehr sympathisch rüber zukommen.

 

Schwaches Ende

 

Als das Ritual dann schief geht und der Doctor und Clara per Spacebike ihr Rettung eilen, wird die Folge leider schlechter. Der Zuschauer stellt sich die Frage, wieso die beiden nicht einfach die Tardis genommen haben. Nach einem Motorrad, in der letzten Folge nun ein Spacebike, was kommt noch in der Staffel?

Ob man den Gesang mochte oder nicht, muss jeder für sich feststellen. Es stört allerdings sehr, dass der Sonic Screwdriver vom Doctor immer mehr zur Allzweckwunderwaffe wird. Erst kann er ein unmögliches Schloss doch aufschließen und dann noch Angreife zurückhalten? Kein Wunder, dass der Doctor den nicht abgeben wollte, weil er nun mal echt oft „handy“ ist. Auch der Gesang scheint in der Folge eine Wunderwaffe zu sein.

Der Twist, dass Grandfather (der eine tolle Maske hatte) nur der Weckruf für den Gott ist, war eine nette Idee. Allerdings war dann das Finale etwas wirr und zu pathetisch.

Der Doctor hält eine lange Rede darüber, was er alles gesehen hat:

 

I walked away from the Last Great Time War. I marked the passing of the Time Lords. I saw the birth of the universe, and I watched as time ran out, moment by moment, until nothing remained. No time, no space – just me. I've walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a madman. I've watched universes freeze and creations burn. I have seen things you wouldn't believe. I have lost things you will never understand. And I know things. Secrets that must never be told, knowledge that must never be spoken, knowledge that will make parasite gods blaze! So, come on, then! Take it! Take it all, baby! Have it! You have it all!“

 

Matt Smith liefert eine wunderbare Performanz ab, das kann leider nicht helfen, dass das Ende nicht zufriedenstellend ist. Der Doctor kann den Parasiten nicht satt bekommen, aber Claras Blatt mit den unendlichen vielen Was-wäre-wenn schafft es. Das Resultat ist, dass sich der Parasit überfressen hat und verschwindet. Nun hat ein ganzes Sonnensystem keine Sonne mehr, ob das für die Anwohner wirklich was so tolles ist?

 

Fazit

Nach einem gelungenen Anfang lässt die Folge leider sehr nach. Die Schauspieler liefern wieder eine super Leistung. Auch optisch ist die Folge super. Die Aliens erinnern an die berühmte Bar Szene aus Star Wars. All das kann aber nicht die schwache Story retten. Neil Cross sollte in Zukunft lieber bei „Luther“ bleiben und keine weiteren Ausflüge ins SciFi-Genre durchführen.

 

5/10 Punkte

 

Nächste Woche geht es in einem U-Boot mit Ice-Warrior. Geschrieben von Mark Gatiss.

 


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