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"Doctor Who": Review "The Day of the Doctor"

Spoiler! "Doctor Who": Review "The Day of the Doctor"

Gestern lief die Jubiläumsfolge der britischen Kultserie zeitgleich in 76 Ländern und in ausgewählten Kinos. Hier folgt nun das Review zur der besonderen Folge.

 

Handlung:

Der Doctor wird von UNIT einbestellt um Gemälde zu untersuchen, aus denen die Figuren verschwunden sind. Eins der Gemälde in der Galerie trägt die Titel „No more“ und „Gailfrey falls“ und zeigt den letzten Tag des Time Wars. Der Doctor erinnert sich zurück an den Moment, in dem er den Krieg beenden wollte. In dem Moment öffnet sich ein Zeitfenster durch welches er springt und seiner früheren Ich (Davit Tennant) gegenüber steht. Nicht lange dauert es und seine Inkarnation aus dem Time War (John Hurt) trifft auf die beiden. Eine Inkarnation, die der Doctor nur zu gerne vergessen hätte.

 

 

Moffat did it again

 

Wie soll man diese großartige Folge nur in Worte fassen? Als ich den Kinosaal verlassen hatte, war ich noch immer geflasht. Die Vorstellung fing mit zwei Filmchen an. In einem hat der Sontaran Straxx den Besuchern die Regeln eines Kinobesuches in der gewohnten lustigen Art erklärt und im zweiten Filmchen haben die Doctoren aus Matt Smith und David Tennant die Zuschauer auf die dritte Dimension vorbereitet (mit der Warnung, dass das Kinn von Matt Smith in 3D gefährlich aussehen könnte).

Nach einer etwas schwachen siebten Staffel hat Moffat sein erzählerischen Können wieder unter Beweis gestellt.Der Time War machte sich auf der großen Leinwand und in 3D prächtig. Die BBC hat das Budget für die Folge wohl etwas angehoben, sonst würde es ein schlechtes Licht auf die Weihnnachtsfolgen werfen. Lange war keine Doctor Who Folge mehr so episch. Die Folge war eine perfekte Mischung aus Komik und Drama. Also genau das, was die Serie ausmacht. Das dunkelste Kapitel des Doctors wird beleuchtet, zeitgleich aber auch viel Witz in die Erzählung gestreckt. Die Angst von vielen Fans, das Special würde sich nur um „New Who“, also der Wiederbelebung der Serie drehen, und die klassischen Folgen außer Acht lassen, wurde in alle Winde zerstreut. John Hurt bildete ein Abbild der klassischen Serie gegenüber den beiden jungen Darstellern David Tennant und Matt Smith. Die Serie verneigt sich vor der Vergangenheit und verändert doch ihre Ausrichtung. Die Szene, in den allen Doctoren auftauchen um Gallifrey zu retten, sollte nicht nur bei mir für Gänsehaut gesorgt haben.

 

Man könnte viele viele Seiten füllen, in dem man über das Special schreibt. Der Zygonplot hatte die wichtige Funktion die Doctoren zusammen zuführen und spiegelte auch die Entscheidung des Doctors zu Ende des Time Wars da.Das Zusammenspiel der drei Doctoren funktionierte super. Tennant und Smith hatten sichtlich Freude dabei aufeinander zu treffen. Die Folge widmet sich auch der Frage „Doctor Who?“. Also wer ist dieser Mann eigentlich? Clara ist diejenige, die dem Doctor noch einmal klar macht, was sein Name doch eigentlich bedeutet. Der Mann, der niemals aufgebe. Der Mann der immer einen Ausweg findet. Da wird auch noch einmal deutlich, wieso der Doctor Begleiter braucht. Er braucht jemanden, der ihn daran erinnert wer er eigentlich ist. Im weiteren ist die Folge voller tollen Überraschungen:

 

  • Die erste Szene der Folge ist ein deutliche Verbeugen vor der allerersten Folge, in der ebenfalls ein Polizist bei dem Schrottplatz vorbei läuft, in dem die Tardis vor 50 Jahren stand.

  • Clara unterrichtet mittlerweile an der Schule, an der auch die ersten beiden menschlichen Begleiter des Doctors arbeiteten.

  • Ian Chesterton ist sogar Rektor der Schule

  • Die UNIT-Wissenschaftlerin (Ingrid Oliver) mit dem Tom Baker Schal

  • Tom Bakers Gastauftritt

  • Der Cameo des nächsten Doctors Peter Capaldi

  • Billie Piper in der Rolle des Bad Wolf und nicht als Rose Tyler

 

Schade war, dass Christopher Eccleston nicht einmal für einen Cameo in der Regenerationsszene von John Hurt Lust hatte aufzutreten.

 

Neue Ausrichtung

 

„Gailfrey falls no more“ lautet nun der Titel von dem Gemälde aus dem Time War. Der neue Handlungstrang für den nächsten Doctor wird also wohl die Suche nach seinen Heimatplaneten sein. Nachdem der Doctor in den letzten sieben Staffeln davon gezeichnet war, dass er zweifachen Völkermord begangen hat und einsam im Universum unterwegs ist, hat nun Wiedergutmachung erhalten und hat ein neues Ziel vor Augen. Es war mutig von Moffat sich diesem Abschnitt zuzuwenden. Sind die Vorstellungen der Zuschauer darüber doch sicherlich enorm. Immerhin wurde dieser Konflikt die letzten Jahre lang immer wieder erwähnt, wodurch eine Erwartungshaltung bei dem Zuschauer zustande kam, die nur schwerlich erfüllt werden kann. Dennoch schafft es die Folge den Erwartungen gerecht zu werden. Ein Auftreten von Timothy Dalton, als Lord President wäre sicherlich gut gewesen. So hätte der Zuschauer noch einmal in Erinnerung gehabt, wieso die Timelords mittlerweile als ähnlich schlimm wie die Daleks angesehen werden.

Die Zahlweise der Doctoren muss ebenfalls geändert werden. John Hurts Doctor wurde am Ende rehabilitiert und in den Kreis der Doctoren aufgenommen. Ob das nun heißt, dass Peter Capaldi den 13. und somit letzten Doctor darstellen wird, bleibt abzuwarten. Es ist spannend, wie diese Geschichte weiter erzählt wird.

Alles in allem war das Special eine Meisterleistung hat die beste BEwertung von 5/5 mehr als verdient.

Weihnachten heißt es dann erst einmal Abschied nehmen von Matt Smith.


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