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"Doctor Who": Review: Deep Breath

Spoiler! "Doctor Who": Review: Deep Breath

Eine neue Staffel, ein neuer Doctor. Nach acht Monaten ist die britische SciFi Serie „Doctor Who“ zurück auf den Bildschirmen. Zum Staffelstart wurde der Serie einen Folge in Überlänge spendiert und diese weltweit in 1500 Kinos gezeigt. Hat sich der Aufwand gelohnt? Kann der Neue überzeugen?

Handlung:

Ein T-Rex taucht im viktorianischen London auf. Klar, dass die Patanosta-Gang die Sache untersuchen. Die Gang bestehend aus Madame Vastra, ihre Frau Jenny und den Sontaran Straxx machen sich auf den Weg zum Dino. Dieser spuckt kurz darauf die Tardis aus. Aus dieser steigt der sichtlich verwirrte neue Doctor aus und bricht kurz darauf zusammen. Clara erkennt diesen Mann nicht als ihren Doctor wieder. Dieser denkt allerdings nicht daran ruhig im Bett zu liegen, sondern stürzt sich sofort ins Abenteuer. Der T-Rex geht überraschend in Flammen auf. Eine Untat, die der Doctor sofort aufdecken will und verstehen muss, dass ebenfalls Menschen in letzter Zeit in Flammen aufgingen. Irgendetwas oder Irgendwer versucht dadurch seine Spuren zu vertuschen.

Die Folge hat eine ähnliche Länge wie das 50 Jahr-Special. Kann aber nicht mit diesem mithalten. Ich hatte das Glück die Folge in Berlin in einem Kino sehen zu dürfen. Das Kino war ausverkauft und viele waren in Kostümen unterwegs, was dem ganzen einen Convention-Flair verpasste. Mit Day of the Doctor konnte die Folge aber optisch nicht mithalten. (Was nicht an dem fehlendem 3D lag). Ein T-Rex alleine reicht nicht aus um Blockbustergefühle zu bewirken. Dennoch war es ein schönes Erlebnis die Folge mit anderen Fans zusammen zu sehen. Nun aber zur Folge an sich:

Clara und der neue Doctor

Dies ist also Peter Calpadi's erste Folge als Doctor. Wie seine Vorgänger hat er Probleme sich anfangs zurecht zu finden, was zu einigem Chaos führt. Seine Erinnerungslücken führen dazu, dass man einen gänzlich neuen Doctor sieht. Gerade der Umstand, dass er im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich älter aussieht, führt gerade bei Clara zu Schwierigkeiten. Sie muss sich in der Folge damit auseinander setzen, dass er nicht mehr der jugendliche Doctor ist, in den sie sich etwas verliebt hat, obwohl sie das nicht zugegeben will.

Er verhält sich teilweise sehr anders als es noch sein Vorgänger getan hat. Das durch den Raum gleiten beim Sprechen hat er von seinen Vorgängern übernommen. In der Folge muss er sich auch erst selbst finden. Die Szene mit ihm in der Gasse und dem Bettler zeigt, wie verwirrt er da noch ist. Er erinnert sich daran, sein Gesicht schon mal gesehen zu haben (Fire of Pompeii). Kann sich aber nicht erinnern.

Sein Umgang führt aber auch bei den Zuschauern zu Irritationen. Der neue Doctor ist düsterer und wirkt auch leichtsinniger. Aber auch gemeiner, als er zu Clara meinte, dass er Amy vermisse, war verletzend Clara gegenüber. So lässt er Clara auch ohne Sonic Screwdriver zurück und später seine Verbündeten zurück um den Anführer auszuschalten. Klar, musste er das letzte tun. Allerdings hat er sich dabei sehr viel Zeit gelassen, wodurch es für seine Verbündeten sehr brenzlig wurde.

Die Idee die Clockwork Roboter zurück zubringen, war gut. In dieser Folge handelte es sich um das Schwesterschiff SS Marie Antoinette zu der SS Madame de Pompadour aus der Folge der zweiten Staffel „The Girl in the Fireplace“. Die Roboter haben sofort Teile von sich ausgetauscht, dass vom Original nicht mehr übrig blieb. Ein Umstand, der auch auf den Doctor zutreffen könnte. Was er im dem Dialog auch realisiert. Es bleibt offen, ob der Doctor den Roboter aus der Tür geschubst hat. Das würde zu dem neuen düsteren Doctor passen.

Dennoch ist es noch immer derselbe Doctor. Dies wird in der letzten Szene klar, als Clara einen Anruf vom 11. Doctor bekommt. Dies bewegt sie auch dazu den neuen Doctor zu akzeptieren. Er selbst wirkt in der Szene sehr verunsichert und alleine. Das Verhältnis zwischen den beiden wird in den nächsten Folgen sicher interessant bleiben

Patanosta-Gang

Die Patansta-Gang hatte in der Folge auch wieder mehr zu tun. Anders als in der Folge der letzten Staffel „The Crimson Horror" wirkte es in der Folge runder. Vastra konnte durch ihre richtigen Einschätzungen vom Doctor und Clara mehr Tiefe gewinnen. Auch die Beziehung zwischen ihr und Jenny war wie immer schön anzusehen und gewann auch mehr Substanz. Der einzige Schwachpunkt im Trio bleibt Straxx. Er wird weiterhin nur als Comic Relief benutzt. Wobei sich seine Witze zu oft wiederholen. Es ist eins, zwei mal pro Folge lustig, wenn er die Geschlechter nicht auseinander halten kann. Aber 5 Mal ist einfach zu viel des Gutes.Auch einen Running-Gag darf man nicht zu oft benutzen.

Staffelhandlung

In der letzten Szene der Folge wurde „Missy“ eingeführt, die sich als feste Freundin des Doctors vorstellt. Nun stellt sich die Frage um wen es sich bei ihr handelt? Timelady? Master als Frau? Handelt es sich bei ihr um die Frau, die Clara die Nummer vom Doctor gegeben hatte und die Anzeige in der Zeitung geschaltet hat? Fragen über Fragen, die hoffentlich zufriedenstellend beantwortet werden... Anders als die letzten Staffelhandlungsbögen....

Fazit

Peter Capaldi ist der neue Doctor. Er ist anders als Matt Smith. Was auch zu erwarten war. Er ist düsterer, gemeiner und fieser. Aber dennoch ist er noch immer „der Doctor“. Es bleibt spannend wie er sich nächste Woche mit den Daleks rumschlagen wird.

Alles in allem war es ein guter Auftakt, wobei die Handlung der Folge selbst im Hintergrund war und das Zusammenspiel zwischen dem Doctor und Clara im Mittelpunkt war. Ein Umstand, der auch richtig und wichtig war.

4/5 Punkten


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