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"Doctor Who": Review: The Caretaker

Spoiler! "Doctor Who": Review: The Caretaker

Der Doctor geht undercover als Hausmeister in Claras Schule. Da ist Chaos vorprogrammiert. Schafft es die Folge gut zu unterhalten?

 

Handlung

Der Doctor sagt Clara ab, da er undercover gehen wird. Er will ihr aber nicht sagen, um was es sich dabei handelt. Am nächsten Tag muss sie feststellen, was der Doctor meinte: Er ist der neue Hausmeister an ihrer Schule und will die Welt vor einem feindseligen Alien-Robotor retten. Clara versucht vor ihrem Freund Danny die Verbindung zum Doctor geheim zu halten.

Auch in dieser Folge hat der Showrunner einen Autoren beim Schreiben der Folge geholfen. Gareth Roberts hat vorher auch schon lustige Folgen geschrieben. Dazu gehören die zwei Folgen mit Craig Owen in der 5. und 6. Staffel der Serie. Bei den Folgen handelte es sich auch um sehr lustige Folgen, in denen der Doctor versuchte sich unauffällig unter Menschen zu mischen – mit mäßigen Erfolg.

 

Die Folge startet gleich wie es viele Moffat-Folgen sonst tun. Es wird von Schauplatz zu Schauplatz geschnitten. Immer wechselt Clara zwischen einem Abenteuer mit dem Doctor und ihrem irdischen Leben mit Danny. Der Einstieg in der Folge macht schon mal sehr viel Spaß und man wünscht sich mehr von den angerissenen Abenteuer zu sehen.

 

Der Doctor und Clara

 

Der Hauptunterschied zu den damaligen Folgen mit Matt Smith in der Hauptrolle zeigt sich in dem neuen Doctor. Während der Doctor auch weiterhin unbeholfen unter Menschen ist, ist Peter Capaldis Doctor weniger herzlich als noch Matt Smith. Eine Eigenschaft, die in der Staffel bis jetzt seit der ersten Folge zu merken ist und in der jetzigen Folge wieder zu spüren ist. Der Doctor blickt auf die Menschen herab. Auch wenn er Clara gegenüber weiterhin gemeiner ist – gerade im Bezug auf ihr Aussehen - merkt man aber auch die Vater-Tochter-Beziehung, die die beiden mittlerweile haben. Er hat Zweifel, ob Danny der geeignete für sie wäre. Dies liegt daran, dass Danny Soldat ist und deshalb beim Doctor schon in Ungnade ist. Adrian hätte er für Clara besser geeignet gesehen. Der Kollege von Clara erinnert durch seine Fliege auch an Matt Smith. Dies kommentiert der Doctor auch damit, dass er auch mal so aussah. Das Beziehungsdreieck hat Potenzial und es wird sicher interesant, wie es Danny in den nächsten Folgen schaffen wird, den Docotr von sich zu überzeugen

Der Doctor wirkt durch seine Distanz zu den Menschen aber auch etwas dümmer als noch Matt Smith. Wobei Dumm jetzt nicht, die richtige Beschreibung ist. Aber es fällt dennoch auf, dass der Doctor bei allen Zwischenmenschlichen immer öfters auf dem Schlauch steht - dies soll auf der einen Seite lustig sein, man fragt sich dann aber auch, wie er manchmal menschliches Verhalten total fehl interpretieren kann, in anderen Fällen aber genial wie sonst was sein kann - je nachdem, was die Story verlangt. Diese Kritik kann mittlerweile leider auch bei der anderen Serie von Steven Moffat angewendet werden. Auch bei Sherlock ist eine solche Entwicklung zu erkennen (dies nur am Rande). Das soll der Folge aber an sich nicht als großer Minuspunkt angerechnet werden, aber die Entwicklung ist in den nächsten Folgen weiter zu beobachten und es wird hoffentlich nicht schlimmer.

 

 

Staffelhandlung

Nachdem die letzten Folgen keinen Bezug zur Staffelhandlung hatten, beschert diese Folge am Ende wieder einen Blick ins gelobte Land (promised Land). Dort ist der Polizist der am Anfang der Folge Opfer des Monster of the Week wurde. Misty läuft nur einmal durch Bild. Der Sachbearbeiter ist diesmal jemand anderes. Gespielt wird Seb von Chris Addison. ( Chris Addison arbeitete schon an der Seite von Peter Capaldi in der Politik-Comedy „The Thick of It“) Es bleibt gespannt wie es sich da weiter entwickeln wird und wieso gerade die Toten aus den Abenteuern des jetzigen Doctors dort landen und nicht vorherige.

 

Fazit

Wie schon die anderen Gareth Roberts Folgen war auch diese eine, in der der Humor groß geschrieben wurde. Das Monster selbst diente auch hier eher als Nebenhandlung und war weniger wichtig als die Entwicklung der Charakter. Hatte die letzten Roberts Folge („Closing Time“) noch die Funktion, dass der Doctor sich seines Todes bewusst wird und die Folge der 5. Staffel ein Comedy-Einlage vor dem Staffelfinale zu verstehen war, hat diese Folge die Funktion, dass sich der Doctor und Danny endlich kennen lernen. Dies funktioniert gut. Die Abneigung des Doctors gegenüber Danny, nur weil er ein Soldat ist, war ja schon in der Folge „Into the Dalek“ abzusehen, da er dort die Soldatin nicht mitnehmen wollte.

Insgesamt machte die Folge ihre Sache gut. Die Handlung mit dem Roboter war zweitrangig, was man auch daran merkt, dass sich dieses Review damit kaum befasst. Dafür funktionieren die Charaktere sehr gut und es gab viel zu lachen.

7/10


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