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"The Walking Dead": Review zur Folge 5.01 "Keine Zuflucht"

Spoiler! "The Walking Dead": Review zur Folge 5.01 "Keine Zuflucht"

Innerhalb von 24 Stunden war in den USA und in Deutschland der Auftakt der fünften Staffel von "The Walking Dead"". Gleich die erste neue Folge "Keine Zuflucht", im amerikanischen Original "No Sanctuary", setzte wieder Maßstäbe.

Vor der Ausstrahlung gab es aber noch einige Aufregung im deutschsprachigen Raum, da der Fox Channel auf Druck der FSF eine Szene aus der Episode schneiden musste (mehr dazu hier).

Die neue Folge setzt unmittelbar an das Finale der vierten Staffel an und löst gleich den Cliffhanger. Rick (Andrew Lincoln) und die anderen befinden sich noch immer im Waggon, machen sich gerade zum Kampf bereit, als sie mit einer Blendgranate außer Gefecht gesetzt werden. In der Folge ist das zu sehen, was Serienfans bereits in den letzten Folgen der vierten Staffel befürchten mussten: Die Bewohner von Terminus sind Kannibalen - und die Gruppe um Rick ihre Nahrung.

So wird Rick zusammen mit Bob (Lawrence Gilliard Jr.), Glenn (Steven Yeun) und Daryl (Norman Reedus) zu einer Schlachtbank geführt, neben ihnen befinden sich vier bisher unbekannte Darsteller. Diese segnen allerdings auch sogleich auf sehr brutale Weise das Zeitliche - genau jene Szene ist den Zuschauern vom Fox Channel auch verborgen geblieben, sie fiel der Schere zum Opfer.

Die Spannung in diesen ersten Minuten des Staffelaufktats ist sehr groß, es steht zu befürchten, dass einer der liebgewonnen Hauptdarsteller ums Leben kommt. Zu was sind Menschen fähig in einer apokalyptischen Welt, wenn sie Nahrung benötigen? Genau dies thematisiert diese Folge auf erschreckende Art und Weise.

Die Spannung wird besonders dadurch auf einen Höhepunkt geführt, da der Zuschauer nur genauso viel weiß wie Rick. Die Episode bietet zunächst keine Einblicke über die Geschehnisse in Terminus - der Zuschauer ist Rick und den Anderen so im Wissen nicht voraus und kann nicht absehen, was als nächstes geschieht. Dies ist ein sehr gelungenes Stilmittel zum Auftakt der fünften Staffel.

Als die Spannung sprichwörtliche zum Greifen ist, fallen Schüsse und eine Explosion ist zu hören. Ein Rückblick offenbart, dass Tyrese (Chad Coleman) und Carol (Melissa McBride) dafür verantwortlich sind. Viel mehr Carol alleine, denn Tyrese knabbert noch an Selbstzweifeln. Carol gelingt es eine riesige Zombiehorde nach Terminus zu locken, die dieses überrennen. Dafür nutzt Carol eine Taktik, die der Zuschauer seit der ersten Staffel leider nicht mehr gesehen hat - sie tarnt sich als Untoter, um sich zwischen denselbigen unerkannt zu bewegen.

Rick und die anderen können sich in dem Durcheinander befreien - die Bewohner von Terminus scheinen ihre - aus Sicht der Zuschauer wahrscheinlich - gerechte Strafe zu erhalten. Einmal mehr wird offenbart, dass Rick nun auch keinerlei Skrupel mehr hat Menschen zu töten, die ihn und die anderen bedrohen.

Es sind auch die Dialoge, die diese Folge ausmachen. Als Daryl sagt, die Bewohner von Terminus seien keine Menschen. Oder Glenn gegenüber Rick entgegnet, als sie einen fremden Mann um Hilfe rufen hören, "so sind wir immer noch". Tatsächlich sind sie noch immer die Guten in einer kaputten Welt - sie helfen noch immer wo sie können.

Tatsächlich können sie so am Ende alle retten und entkommen, im Wald treffen sie auch auf Carol und Tyrese. Die Gruppe der Überlebenden ist wieder vereint. Zuvor erzählt - man möchte tatsächlich sagen endlich - Dr. Eugene Porter (Josh McDermitt) etwas darüber, wie er die Welt retten will.

Doch Terminus war einmal anders, wie uns ein paar Einblicke zeigen. Einst war es tatsächlich ein Zufluchtsort, geführt von Überlebenden um Gareth (Andrew J. West). Doch dann wurde das Lager von Mördern und Vergewaltigern heimgesucht - Gareth und die Anderen kannten fortan keine Gnade mehr - und wurden zu Schlächtern. Mit jener Rolle haben sie sich arrangiert, das wird noch einmal ganz am Anfang deutlich, als sie nicht auf Bob hören, dass es in Person von Eugene einen Ausweg für das alles gibt.

Die erste neue Folge von "The Walking Dead" setzt wieder Maßstäbe. Unglaublich viele Komparsen sind als Zombies unterwegs, die Schusswechsel sind sehr realistisch gestaltet. Ebenso passen alle Special-Effects und Sets. Hier macht der Serie von Robert Kirkman weiterhin keine andere Endzeitserie etwas vor, auch nicht die neue Zombie-Serie "Z Nation".

Fazit: Ein grandioser Auftakt für die neue Staffel. Serienfans dürfen sich auf eine tolle fünfte Staffel freuen, sollte die Serie annähernd dieses Niveau halten. Und auf einen Weiteren darf man sich wohl freuen: Eine Szene nach dem Abspann zeigt Morgan (Lennie James).

Und so geht's nächste Woche weiter:


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