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"Doctor Who": Review: Death in Heaven

Spoiler! "Doctor Who": Review: Death in Heaven

Cybermen überall auf der Welt auf dem Vormarsch. Der Doctor muss zusammen mit UNIT versuchen die Welt vor Missy zu retten. Kann das Staffelfinale der achten Staffel die Erwartungen erfüllen?

 

Handlung

Cybermen sind auf der gesamten Welt auf den Straßen unterwegs. Durch das Einschreiten von UNIT scheint die Lage erst einmal unter Kontrolle zu sein. Missy wird in Gewahrsam genommen und die Cybermen fliegen in die Luft und explodieren. Dabei bilden sie allerdings Wolken, die eine besondere Art von Regen fallen lassen. Regen, der aus Leichen Cybermen macht. Der Doctor bekommt den Status des Weltpräsidenten und soll von Bord des Flugzeuges „Board 1“ die Invasion aufhalten. Auch Missy ist an Bord in Gewahrsam, allerdings ist das alles Teil ihres Plans...

 

Die Staffel schafft es versöhnlich zu enden. Das Finale bietet viele Momente, die ein gutes Finale ausmachen. Für den Showrunner Steven Moffat handelt es sich ungewöhnlicherweise um ein ziemlich gradliniges Finale.

Der Einstieg der Folge ist sehr gut und überraschend. Anders als Trailer zur der Folge es andeuten, gibt sich Clara vor dem Cybermen als Doctor aus um ihr Leben zu verlängern. Passend dazu wurde der Vorspann der Folge angepasst und ihr Name ist als erstes zu lesen und auch ihre Augen statt den von Capaldi zu sehen.

 

Alte Freunde und Feinde

Missy und die Cybermen sind alte Feinde des Doctors. So ist es für ihn sehr gut, dass ihm alte Freunde zur Seite treten. UNIT mitsamt Kate Stewart und ihrer Wissenschaftlerin Osgood tauchen das erste Mal seit der Jubiläumsfolge wieder auf. Die Cybermen sind in der Folge eher Beiwerk. Missy schafft es den Bildschirm völlig einzunehmen und richtig gefährlich zu wirken. Sie kündigt an Osgood zu töten und tut es dann auch eine Minute später. Das war sehr überraschend. Sterben bei Doctor Who an sich ja eher selten beliebte Figuren. Statt einen Schal wie in der Jubiläumsfolge trägt Osgood nun eine Fliege in Anlehnung an den 11. Doctor. Ihr Tod kommt so überraschend, dass man Moffat auf den Leim geht, wenn wenige Minuten später Kate Stewart aus dem Flugzeug fliegt und ebenfalls vermeintlich stirbt.

Der Plan vom Master war es am Ende eine Armee aufzubauen und diese dem Doctor dann zu schenken. Um ihm zu beweisen, dass sie sich nicht so unähnlich sind. Der Doctor könnte mit der Armee das Universum retten. Damit wird die Frage, die den Doctor die ganze Staffel schon verfolgt wieder aufgegriffen: Ist er ein guter Mann? Es kommt zu dem Schluss: Nein, aber ein schlechter Mann ist er auch nicht. Er lehnt die Armee ab und gibt das Kommando darüber Danny, der nun als Cybermen diese in den Himmel steuert und explodieren lässt um die Wolken zu zerstören und somit den Tag zu retten.

Clara will Missy töten um weiteres Blutvergießen von ihr zu verhindern. Der Doctor will sie davon abhalten und sich selbst die Hände schmutzig machen. Davon etwas überrascht, sieht Missy aber auch ein, dass sie gewonnen hat. Die beiden Timelords sind sich nicht so unähnlich. Bevor sich der Doctor die Hände schmutzig macht, wird Missy vom Brigadier erschossen. Da alle Töten als Cybermen zurück gekehrt sind, zählt das auch für den langjährigen Begleiter und guten Freund des Doctors. Dieser hat als Cybermen auch seine Tochter gerettet als sie aus dem Flugzeug gefallen ist. Am Ende der Folge fliegt dieser davon. Ein Wiedersehen ist also nicht ausgeschlossen.

Es ist sehr überraschend, dass der Doctor so nah an einen Mord gekommen ist und unterstreicht noch einmal die dunkele Note des jetzigen Doctors.

 

Abschied?

Die Folge bietet eine Reihe von Abschiede. Neben Osgood und Missy zeichnet auch Danny das Zeitliche. Er und Clara können sich vorher noch voneinander verabschieden. Als Cybermen leidet er unter seinen Gefühlen zu sehr und bietet Clara diese auszuschalten. Der Doctor spricht sich erst dagegen aus. Als er dann aber erfährt, dass er so den Plan der Cybermen erfahren könnte, weil Danny erst dann im kollektiven Netz nachschauen könnte, erlaubt er es doch. Clara schaltet daraufhin Dannys Gefühle aus. Ein emotionales Ende für das Paar. Das wird noch einmal verstärkt: Danny hätte einen Weg zurück ins Reich der Lebenden gehabt. Er gibt den Platz aber dem Jungen, den er damals im Krieg getötet hatte.

Clara und der Doctor treffen sich noch einmal in einem Kaffee. Sie will ihm erst erzählen, dass Danny nicht zurück ist. Dieser geht allerdings davon aus und erzählt ihr, dass er Gallifrey gefunden hat. Missy habe nicht gelogen. Er lügt dabei Clara an, damit sie kein schlechtes Gewissen hat aufgrund von Danny das Reisen mit ihm zu beenden. Sie erzählt ihm über Danny wiederum nicht die Wahrheit, weil sie der Meinung ist, dass er durch das Finden von Gallifrey nun eine andere Aufgabe hat. Beide Umarmen sich zum Abschied und der Doctor erklärt ihr, wieso er Umarmungen nicht mag: Er vertraut Umarmungen nicht, weil man dabei das Gesicht des Anderen nicht sehen kann. In beiden Gesichtern sieht man dabei tiefe Trauer. Die Szene, in der der Doctor feststellen muss, dass Gallifrey nicht bei den Koordinaten zu finden ist, schlägt er voller Wut auf die Konsole der Tardis ein. Dieser emotionale Ausbruch wird von Peter Capaldi super rüber gebracht. Der Abschied zwischen den Doctor und seiner Begleiterin wird durch die Schauspieler auch sehr emotional und dramatisch, da sich beide anlügen.

Jeder Zuschauer muss sich da gedacht haben, dass so die Staffel doch nicht enden kann. Einer sieht es genauso und besucht den Doctor um ihn einen Wunsch zu erfüllen. Dabei handelt es sich um den Weihnachtsmann gespielt von Nick Frost. Wie sich das Weiterentwickeln wird, werden wir am 25.12. sehen! Bis dahin ist das letzte Wort zwischen Clara und dem Doctor sicher nicht gesagt worden.

Fazit

Eine düstere Staffel ist nun vorbei. Das Finale ist genauso wie der Rest der Staffel eher düster gehalten und man kann sich oft Fragen, ob das noch für Kinder geeignet ist. Capaldi hat seine erste Staffel gut über die Bühne gebracht. Alles in allem besser als die siebte Staffel. Nun heißt es leider wieder warten bis es weiter geht, aber das ist man als Fan der Serie leider schon gewohnt...

8/10


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