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Reviews zu den neuen US-Serien

Reviews zu den neuen US-Serien

In den vergangenen Wochen sind viele neue Serien in den USA gestartet. Wir haben einige sehenswerte und weniger sehenswerte Serien in kurzen Reviews zusammengefasst. Erfahrt mehr zu "Ghosted", "Me, Myself & I", "Marvel's Inhumans", "Star Trek: Discovery", "The Good Doctor", "The Mayor", "The Orville" und "Young Sheldon".

Die folgenden Kurz-Reviews geben jeweils einen kurzen Überblick über den Inhalt samt Trailer, gefolgt von Kritik und einem abschließenden Fazit und Punktebewertung auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten.

Die von Redaktionsmitgliedern von Serienfans.TV geschriebenen Reviews stimmen dabei mit den meisten Pressestimmen aus den USA zu den neuen Serien überein.

Kurz-Reviews zu Drama-Serien:

"Marvel's Inhumans"

Inhalt:

Der König der Inhuamns Black Bolt (Anson Mount) lebt mit seinem Volk und Familie auf dem Mond, bis es zum Putsch durch einen Bruder Maximus (Iwan Rheon) kommt. Er flieht auf die Erde und muss mit seinen treuen Familienmitgliedern ums Überleben kämpfen.

Review:

Die Serie ist inhaltlich, es ist nicht anders auszudrücken, katastrophal. Optisch zwar durchaus gelungen, macht die Handlung selbst für das Superhelden-Genre nur wenig Sinn. Die Charaktere sind schlecht durch die Drehbuchautoren geschrieben und die Dialoge lassen zu wünschen übrig. Sollte aber jemand bei "Marvel's Inhumans" doch noch Potenzial sehen und uns ein entsprechendes Review schreiben wollen, kann er sich gerne hier bei uns melden.

Fazit:

"Marvel's Inhumans" dürfte die größte Enttäuschung der noch jungen neuen TV-Season 2017/2018 in den USA sein. Inhaltlich eine Katastrophe, kommt die Serie bei weitem nicht andere Marvel-Serien, insbesondere bei Netflix, heran.

Wertung: 1 von 10

"Star Trek: Discovery"

Ein ausführliches Review zu den ersten beiden Folgen von "Star Trek: Discovery" gibt es hier bei uns...

Inhalt:

Einen beschädigten Satelliten untersuchend, kann die USS Shenzhou in der Pilotfolge von "Star Trek: Discovery" etwas Merkwürdiges in einem nahgelegenen Asteroidenfeld finden. Weil die Schiffssensoren dies aber nicht erfassen können meldet sich der erste Offizier Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) freiwillig um den Gegenstand in einem Raumanzug zu untersuchen. Während Burnham auf dem Gegenstand landen kann, verliert die USS Shenzhou jeglichen Kontakt zu ihrem ersten Offizier. Diese trifft auf der Außenhülle einer Art von Raumschiff auf einen Klingonen den sie in einem Kampf geistesgegenwärtig töten kann bevor dieser sie tötet.

Review:

Die beiden ersten Folgen sind relativ geradeaus. Hier wird nichts groß vorbereitet, hier wird nichts groß erklärt oder angefangen das am Ende nicht irgendein Ende finden würde. Einzig die Lebensgeschichte von Michael Burnham wird in der nächsten Folge weitererzählt, ansonsten ist alles neu. Das führt dazu das die ersten beiden Folge mehr oder weniger als angedachter Film dient um neue Figuren einzuführen. Dem modernen Episodenübergreifenden Erzählen ist es aber geschuldet, dass die meisten wichtigen Figuren aus den ersten beiden Folgen später gar nicht mehr auftauchen können, weil diese in der 2. Folge den Tod finden können. Das führt wie gesagt dazu das die ersten beiden Folgen als Einheit wunderbar funktionieren. Das führt aber auch dazu das die dritte Folge im eigentlichen Sinne wieder ein Neuanfang ist. Mal schauen wie das funktionieren wird. Ansonsten sieht die Serie sehr gut aus.

Es ist aber nicht alles Gold was glänz. Genau wie bei jeder Serie funktionieren auch hier Sachen nicht oder passen einfach nicht so richtig. So finde ich das Intro reichlich unpassend. Ich habe nichts dagegen das das Intro einen neuen Weg geht aber irgendwie passt es nicht das eine Serie die sich mit der Zukunft und der Reise durch die Sterne sich ein gezeichnetes Intro leistet. Die Musik kann man mögen (muss man aber nicht). Wirklich überzeugend tut hier sowieso nur die Klänge die wir bereits aus dem Intro der Originalserien kennen. So wird das Titelthema für den Komponisten Jeff Russo Segen und Fluch zugleich sein, bringt er nicht wirklich etwas neues herein. Hier wird auf altbewährtes gesetzt.

Fazit:

"Star Trek: Discovery", dies haben inzwischen die ersten drei Episoden gezeigt, funktioniert als Serial. Schafft es die Serie die Handlung nicht nur auf den einen großen Charakter der zweifellos sehr gut spielenden Sonequa Martin-Green ("The Walking Dead") zu legen, hat die Serie noch großes Potenzial. Die Sets und Special-Effects sind bereits äußerst stark und ohne Zweifel auf hohem Kino-Niveau. Größter Vorteil der neuen Serie: Auch "Star Trek" Neueinsteiger haben eine Chance das Kult-Gerne für sich zu entdecken.

Wertung: 8,5 von 10

"The Good Doctor"

Inhalt:

Die Serie der "Dr. House" Macher dreht sich um den jungen Shaun Murphy, ein junger Chirurg der Autismus und das Savant Syndrome hat. Nach einer schwierigen Kindheit bekommt er eine Stelle am San Jose St. Bonaventure Krankenhaus. Doch auch dort wird er nicht von allen akzeptiert und muss erst einmal um seine Einstellung kämpfen.

Review:

Wenn man die Serie sehr oberflächlich betrachtet hat der Erfinder der Serie, David Shore, einfach nur eine alte Idee neu aufgelegt. In dieser Serie geht es nämlich um einen Arzt der anders ist als andere und darum bei anderen aneckt. Das kennen wir bereits von Dr. House, wenn auch komplett anders. Aber unterschiedlicher könnten die beiden Serien gar nicht sein. The Good Doctor hat nämlich Herz. Hier geht es nicht darum Menschen zu beleidigen, und so die Serie durchaus auch zufzulockern, sondern dass ein Arzt mit seinen Fähigkeiten, die ihn sowohl behindern als auch gerade so gut in seinem Job machen, Menschen retten kann.

Der Cast kann in der ersten Folge gute Arbeit leisten, sticht aber noch nicht so ganz heraus wie es in manche andere Serie der Fall ist. So sind die einzigen wirklich Hauptfiguren in der ersten Folge „nur“ Freddie Highmore (bekannt aus Bates Motel) und Richard Schiff (bekannt aus The West Wing). Vielleicht auch noch Antonia Thomas als Nachwuchschirurgin die sich mit dem neuen Arzt anfreunden kann. Der Rest ist einfach nur da. Das ist aber durchaus mal erfrischend, fühlen sich viele Piloten von Serie an als ob die Welt mit ihnen erst beginnt. Hier hat man den seltenen Fall das man wirklich ein bereits existierendes System hat (und auch zu sehen bekommt) wo aber, mit dem Anfang der Serie, etwas verändert wird. Story technisch nicht neu aber in der Ausführung erfrischend und leider viel zu selten in der allgemeinen Serienlandschaft. Das liegt aber auch teilweise daran das Shaun Murphy erst am Ende auf irgendjemanden von den anderen Hauptdarstellern trifft.

Fazit:

Alle Schauspieler spielen ihre Rollen gut und das es so wirkt das diese ihre Rollen auch bereits seit einiger Zeit spielen, was ja nicht der Fall ist, wirkt sich positive auf die erste Folge aus. Auch sieht die Serie gut aus und kann unter anderen die Skizzen, aus dem Vorspann von Dr. House, zum Leben erwecken. Inhaltlich muss man abwarten wie sie die dünne und gefährliche Linie fahren werden gerade Autismus als Thema zu behandeln ohne zu diskriminieren, ihn aber auch deshalb nicht bloß in Schutz nehmen werden. Auch wird es interessant zu sehen sein wie Freddie Highmore einen jungen Arzt anlegen und porträtieren kann, der an Autismus und dem Savant Syndrome leidet ohne dabei die vielleicht üblichen Stufen abzuwandern, sondern mit neuen, frischen Ideen zu kommen um sich dem Thema differenziert aber auch Ehrlich und Einfühlsam zu nähern.

Wertung: 8 von 10

"The Orville"

Ein ausführliches Review zur Pilotfolge gibt es hier bei uns...

Inhalt:

"The Orville" spielt 400 Jahre in der Zukunft. Die Erde ist Teil einer friedlichen planetarischen Union. Im Mittelpunkt der Serie steht das Weltraumschiff U.S.S. Orville, deren Besatzung sowohl aus Menschen als auch Aliens besteht. Sie müssen sich täglich neuen - teils gefährlichen - Entdeckungen in den Weiten des Weltalls stellen. Allerdings müssen sie auch mit ihren ganz eigenen Problemen fertig werden.

Review:

"The Orville" hat in der Pilotfolge sein großes Potenzial offenbart. Die Beziehung zwischen Seth MacFarlane und Adrianne Palicki, bzw. ihren Charakteren, ist bereits ausgezeichnet und kann sicherlich sogar noch ausgebaut werden. Die Dialoge zwischen J. Lee als Navigator John LeMarr und Scott Grimes als Navigator Gordon Malloy an Bord der Orville konnten auch bereits für einigen Witz sorgen. Ebenso war die Handlung der Pilotfolge gelungen, hier stellte Seth MacFarlane bereits klar, dass jede Episode eine in sich geschlossene Handlung haben wird. "The Orville" hat in seiner Pilotfolge viel Comedy gezeigt, die aber eben auch an den richtigen Stellen eingestreut worden ist - die Szenen wirkten nicht erzwungen und auch nicht an den Haaren herbeigezogen, sie waren passend. Am Ende war die Serie so auch mehr als nur reine Comedy. Wer eine Weltraum-Serie mit oppulenter Hintergrundhandlung haben will, ist bei dem aktuellen Meisterwerk "The Expanse" richtig aufgehoben, "Star Trek" Fans, für die diese Serie nichts ist, können sich auf das demnächst startende "Star Trek: Discovery" bei Netflix freuen, wer aber eine Weltraum-Serie mit Charme und Witz sucht, der ist - dies kann man nach der Pilotfolge sagen - bei "The Orville" genau richtig.

Fazit:

"The Orville" hat das gehalten, was es versprochen hat. Es gibt die Gags unter der Gürtellinie, aber nicht am laufenden Band. Der Humor wird nicht erzwungen, sondern entwickelt sich gekonnt in den Gesprächen. Dennoch wird man durchaus ein Fan von Seth MacFarlane sein müssen, um der Serie dauerhaft folgen zu wollen.

Wertung: 8,5 von 10

Kurz-Reviews zu Comedy-Serien:

"Ghosted":

Eines vorweg: Bezüglich des Piloten von "Ghosted" ist es in unserer Redaktion zu verschiedenen Meinungen gekommen. Bei einem besteht aber Einigkeit: Die Serie bringt in ihrer Pilotfolge sehr viel Handlung in nur 22 Minuten unter - vielleicht zu viel. Potenzial besitzt die Serie aufgrund ihrer beiden hervorragenden Hauptdarsteller aber allemal. Neben dem folgenden etwas kritischeren Review gibt es bei uns hier auch noch einen ausführliches Review zur Pilotfolge.

Inhalt:

Leroy Wright (Craig Robinson, der Pontiac-Bandit aus "Brooklyn Nine-Nine") ist ein Wachmann in einem Einkaufszentrum der von unbekannten betäubt und entführt wird. Dasselbe Schicksal trifft Max Jennifer (Adam Scott, "Parks and Recreation - Das Grünflächenamt) dem dasselbe in einem Bücherladen passiert. Zusammen wachen sie im Bureau Underground auf, das von Ava Lafrey (Ally Walker) geführt wird und übersinnliche Ereignisse untersucht. Kaum wissend was eigentlich alles los ist befinden sich die beiden recht schnell auf ihrer ersten Mission.

Review:

Auch wenn es etwas übertrieben wirkt aber; wenn man hier Zwinkert hat man schon etwas verpasst. Hier werden Informationen nur so um die Ohren geschmissen und in jeder neuen Minute befinden wir uns bereits irgendwo anders. Doch das führt dazu das die Folge nicht nur hektisch wirkt, sondern dass mehr als die bunten Bilder auch nicht wirklich hängen bleiben kann. Craig Robinson wirkt stellenweise etwas überfordert mit seiner Rolle, Adam Scott etwas unterfordert (was auch beiden Lebensläufe gerecht wird) und beide treten einen Kampf an den sie nur verlieren können; und zwar gegen das Drehbuch das so viel Informationen wie möglich versucht auf 20 Minuten zu quetschen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen, wenn man zum Beispiel gewisse Lebensgeschichten erst im Laufe der Staffel enthüllt hätte.

Fazit:

Zu schnell, zu viel los und Hektik regiert den noch so kleinsten Bildausschnitt, und dass in jeder Szene. Die Prämisse ist gut, und aus dem Hauptdarstellern in ihren jeweiligen Rollen kann durchaus etwas werden aber die Serie muss sich erst selber finden, die Schere im Schneideraum wegwerfen und sich mal auf längere Gespräche einlassen.  Da das aber nicht unbedingt ein neues Problem bei Piloten ist gebe ich die Serie (noch) nicht auf, auch weil die Grundeinstellungen sicherlich da sind um eine Menge Spaß mit dieser "Akte-X" Typischen Serie zu haben. Doch sie muss in den nächsten Wochen eindeutig etwas runterfahren und sich entscheiden welche Art von Geschichte sie erzählen wollen. Alles gelingt meist nicht.

Wertung: 7 von 10

"Me, Myself & I":

Inhalt:

"Me, Myself & I" funktioniert im Piloten wunderbar. Wir sehen in der Serie drei wichtige Ereignisse (und Lebensabschnitte) aus dem Leben von Alex Riley.In der Gegenwart bekommt Alex (Bobby Moynihan) mit, dass seine Frau ihn betrügt. Daraufhin zieht er mit seiner Tochter in die Garage seines besten Freundes um sich dort neue Erfindungen auszudenken die er verkaufen kann um wieder auf die Beine zu kommen und um seiner Tochter etwas zu bieten. In 1991 ist sein jüngeres ich (Jack Sylan Grazer) gerade mit seiner Mutter zu seinem Stiefvater und dessen Sohn gezogen ist. Auf der Schule macht er die Bekanntschaft eines Mädchens, Nori Sterling (Reylynn Caster), in die er sich sofort verlieben kann. Im Jahre 2042 verkündet sein Zukünftiges Ich (John Larroquette, "Boston Legal"), der eine riesige Firma durch seine Erfindungen aufbauen konnte, dass er sich zur Ruhe setzten wird. Bei einem Essen trifft er etwas später seine alte, große Liebe Nori Sterling (Sharon Lawrence) wieder und küsst sie.

Review:

Die Serie spielt in der Pilotfolge wunderbar mit den verschiedenen Zeiten und schafft es in nur 20 Minuten die 3 verschiedenen Lebensabschnitte von Alex Riley zu etablieren und die zahlreichen Nebenfiguren darzustellen (das Schaffen manche Serie nicht einmal in 60 Minuten!!!). Schauspielerisch ist die Serie bestens bestückt und schafft es mit witzigen und guten Schauspieler, wie Zum Beispiel John Larroquette, Jack Dylan Grazer, Jaleel White, Kelen Coleman und Sharon Lawrence den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen.

Fazit:

Das wichtigste aber was die Serie in ihren 20 Minuten etablieren kann ist Herz. Der Zuschauer soll sich spätestens am Ende sowohl geliebt als auch gut unterhalten fühlen und dass schafft die Serie auf jedenfall.Interessant wird es ab Folge 2 zusehen sein wie die Serie es schaffen wird um eventuelle Plotholes oder Unstimmigkeiten zu umkurven. Das betrifft vor allem was das zukünftige Verhältnis zu seinen Familienmitgliedern betrifft und wie die Geschichten weiter gehen wo wir jetzt zum Beispiel bereits wissen das Alex und Nori in ihrer Jugend nicht zusammenkommen werden.

Wertung: 9,5 von 10

"The Mayor":

Inhalt:

Courtney Rose ist ein erfolgloser Hip-Hopper und Rapper der aber von seinen Fähigkeiten überzeugt ist. Um sein nächstes Album zu bewerben nimmt er aus Spaß an der Bürgermeisterwahl seiner Geburtsstadt in Kalifornien, Fort Grey, teil. Doch der Ärger beginnt, wenn er überraschend gewählt wird und nun in seiner neuen Position überzeugen muss.

Review:

Als erstes muss man sagen das es schön ist Lea Michele ("Glee") wieder im Fernsehen zu sehen. Sie spielt im Endeffekt eine, nicht weniger Anspruchsvolle, oder Anspruchslose Rolle (kommt darauf an ob man sie in "Glee" mochte) wie in Glee und man hat sich daran irgendwie gewöhnt. Woran man sich auch gewöhnen kann ist Brandon Micheal Hall als Courtney Rose der als Rapper kaum etwas kann, als Bürgermeister noch weniger, aber zu mindestens das Herz an der richtigen Stelle hat.

Am besten im Piloten kommen aber Courtneys Freunde, Jermaine (Bernard David jones) und T.K. (Marcel Spears) herüber die den Piloten tragen und eine relative Ernste Geschichte mit Witzen und Kommentaren auflockern können. Und auch Yvette Nicole Brown ("Community") hat als Mutter von Courtney daran einen Anteil.

Leider können aber auch sie den Piloten nicht vor einer allgemeinen Überladung retten. Doch anders als bei den meisten Piloten ist hier nicht die Figurendarstellung das Problem. Alle Figuren werden gut eingeführt und von den generellen Schauspielern auch dargestellt. Das Problem liegt mehr darin das der Pilot 2 Geschichten (die man am besten in 2 Folgen erzählt hätte) in nur 20 Minuten versucht zu zwängen. Während die ersten 10 Minuten sich mit der Wahl zum Bürgermeister beschäftigt, hetzt der 2. Teil der Folge Courtneys ersten Tag als Bürgermeister, und dem verwirklichen seines ersten Projekts, herunter.

Fazit:

Schauspielerisch freue ich mich das wir altbekannte Gesichter wiedersehen und das neue Gesichter bereits zur Geltung kommen können und Freude auf mehr machen. Auf der anderen Seite ist die Geschichte gehetzt und kommt wegen ihrer über Strukturierung als völlig unstrukturiert daher. Hier ist sicherlich noch etwas Arbeit von Nöten. Doch das lindert nicht das Tatsache das der Pilot durchaus Spaß macht und auf jedenfall Möglichkeiten hat um in Zukunft mit seiner Geschichte und seinen Figuren zu überzeugen. Ein neues "Chaos City" ist es aber noch nicht.

Wertung: 7 von 10

"Young Sheldon":

Ein ausführliches Review zur Pilotfolge von "Young Sheldon" gibt es hier bei uns...

Inhalt:

Gleich zu Beginn erlebt der Zuschauer etwas vertrautes - er hört die Stimme von Sheldon Cooper Darsteller Jim Parsons aus "The Big Bang Theory". In "Young Sheldon" fungiert er als Sprecher aus dem Off und führt ein wenig durch die Handlung. Seine jüngere Version wird von dem jungen Iain Armitage gespielt. Bereits hier ist den Machern der Serie um Chuck Lorre ein großes Kompliment zu machen, was das Casting angeht. Iain Armitage stellt jenen Sheldon genauso dar, wie man ihn sich wohl selbst jung vorgestellt hat. Die Mutter von Sheldon konnte auch kaum besser gecastet werden - sie wird von Zoe Perry dargestellt, die wiederum die Tochter der Schauspielerin Laurie Metcalf ist, welche in "The Big Bang Theory" die Mutter von Sheldon - Mary Cooper - darstellt. Auch hier ein nahezu brilliantes Casting.

Review:

Erfrischend im Vergleich zu anderen Serien von Chuck Lorre - und auch ganz im Gegenteil zu "The Big Bang Theory" - gibt es in "Young Sheldon" keine eingespielten Lacher. Ein weiterer großer Unterschied zur Mutter-Serie und vielen anderen Sitcoms ist zudem, dass es sich um eine Single-Camera-Serie handelt. Dieses stilische Mittel bei der Produktion eröffnet die Möglichkeit, die Szenen langsamer aufzubauen und weniger hektisch zu erzählen. Eine Erzählweise, die in der Pilotfolge perfekt passt.

Fazit:

So bleibt als Fazit festzuhalten, dass "Young Sheldon" in seiner Pilotfolge auf liebevolle Weise die Eigenheiten des Sheldon Cooper darstellt, ohne aber in irgendeiner Form kitschig zu wirken. Wir erleben dabei auch noch einen anderen Sheldon als in "The Big Bang Theory" - einen Sheldon, der noch ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter hat, trotz ihrer starken Religiösität. Es ist eine Comedy-Serie, die mit ein wenig Drama gepaart ist. Eine Pilotfolge, die einen schönen Einblick in die Kindheit von Sheldon Cooper geben konnte. Vergleichbar ist die Serie dabei ein wenig mit "Malcolm mittendrin" oder auch "The Middle". Eine Frage dürfte noch sein, wie sich die Geschichte langfristig entwickeln wird und ob die Zuschauer den kompletten Werdegang von Sheldon verfolgen wollen.

Wertung: 9,5 von 10

Noch mehr Reviews über die Pilotfolgen der neuen Serien aus den USA?

Wenn auch ihr eine neue Pilotfolge aus den USA gesehen habt und ein Review hierzu schreiben wollt, könnt ihr uns gerne per Mail hier kontaktieren.

07.10.2017 0 Kommentare

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