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"Doctor Who": Review "Twice Upon a Time"

"Doctor Who": Review "Twice Upon a Time"

Im letzten Abenteuer des 12. Doctors trifft dieser am Südpol auf seine erste Inkarnation. Damals wie heute, weigert er sich zu regenerieren. Kann die letzte Folge von Peter Capaldi überzeugen?

 

Handlung

Nach den Ereignissen der letzten Folge steht die Regeneration des Doctors an. Aber er hat keine Lust sich wieder zu verändern und unterbricht diese. Dieselben Gedanken hatte er als er zum ersten Mal regenerieren musste. Am Südpol treffen diese beiden Inkarnationen des Doctors aufeinander und bringen das Raum-Zeit-Gefüge durcheinander. Wodurch ein Soldat aus dem ersten Weltkrieg auftaucht, der von einem Alien verfolgt zu scheinen scheint.

Die Folge

Die Folge ist gewohnt flott erzählt und hat gerade in der ersten Hälfte viele lustige Dialoge. David Bradley spielt den allerersten Doctor sehr gut. Im Zusammenspiel mit Capaldi merkt man, dass die Sprachmelodie des ersten Doctors nicht in die heutige Zeit passt. Dem ersten Doctor werden auch Kommentare, die das Mindset der 60er Jahre widerspiegeln, in den Mund gelegt. Dies führt zu lustigen Momenten. Dabei wird auch deutlich, wie sich die Doctoren im Laufe der Zeit geändert haben.

Der Hauptfokus in der Folge liegt aber daran das Ende zu akzeptieren. Sei es von den jeweiligen Doctoren oder von dem Soldaten (Mark Gattis) aus dem ersten Weltkrieg, von dessen Erinnerungen kurz vor seinem Tod ein Backup gemacht wurde. Er landete aber durch einen Fehler am Südpol bei den Doctoren statt auf dem Schlachtfeld. Durch diesen Kniff kann auch Bill in der Folge wieder auftauchen und zwar als Avatar mit Bills Erinnerungen, die den Doctor davon überzeugen will, dass es wirklich sie ist. Am Ende der Folge wird enthüllt, dass es sich bei dem Soldaten um den Vater von Brigadier Lethbridge-Stewart und somit Großvater von Kate Stewart handelt. Bei dem Moment im ersten Weltkrieg handelt es sich um den Weihnachtsfrieden, der Weihnachten 1914 wirklich passierte. Gut, dass Moffat das eingebaut hat, entspricht es doch dem Weihnachtsthema der Folge und hilft es den ersten Doctor seinen Entschluss zu fassen weiter das Gute im Universum zu suchen.

 

Ungewöhnlicherweise gibt es in der Folge keinen Bösewicht, mit bösen Plänen, die der Doctor aufhalten muss. Der Doctor ist darüber etwas enttäuscht, dass er keinen Feind hat. Bei der Organisation handelt es sich anscheinend wirklich nur um ein gut gemeintes Projekt, dass Leuten ewiges Leben durch das Backup der Erinnerungen erlauben will. Durch erfährt der Doctor, weil er auf die Datenbank eines alten Bekannten zugreift: Rusty der Dalek aus der ersten Dalek-Folge (Into the Dalek) von Peter Capaldi ist mit dem Dalek-Hivemind verbunden. Das passt aber zu dem Thema der Folge: Das Akzeptieren vom Ende.

Die Regeneration

 

Zum Abschied kann sich der Doctor noch von seinen ehemaligen Begleitern verabschieden, auch wenn es sich dabei nur um die Erinnerungen dieser in Avatars handelt. Bill gibt dem Doctor die Erinnerungen an Clara wieder, wodurch neben Matt Lucas (Nardole) auch Jenna Coleman (Clara) so noch einmal vorbei schaut. Allerdings sieht man bei Claras Cameo, dass die Szene nicht zusammen mit Peter Capaldi gedreht wurde. Ihr strenger Drehplan in ihrer Serie „Victoria“ ließ das leider nicht zu. Capaldi darf in einem Monolog noch einmal sein schauspielerisches Talent beweisen, dabei wird es aber weniger traurig als es noch bei Matt Smith war. Die Grundstimmung ist optimistischer und kämpferischer.

Jodie Whittaker darf in ihrer ersten kurzen Szene glänzen. Ihre ersten Worte sind „"Oh, brilliant!" bevor sie aus der Tardis fehlt (auch bei dieser Regeneration muss die Tardis einiges einstecken) und uns damit einen Cliffhanger auf den Weg bringt, der wahrscheinlich erst im Herbst aufgelöst werden wird.

 

Das Fazit

Peter Capaldi bekommt ein würdiges Finale. Der Fokus der Folge liegt ganz stark auf ihm und den ersten Doctor. Die Bedrohung ist weit im Hintergrund und entpuppt sich auch als keine. Aber das stört gar nicht. Die Folge schafft es den Bogen zu den ersten Staffeln der Serie zu schlagen und dabei die mittlerweile schon 54 jährige Geschichte der Serie zu beachten. Peter Capaldi hatte es nicht immer mit guten Drehbüchern zu tun, aber ein unvergesslicher Doctor ist er auf jeden Fall.

 

8/10 Punkten


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