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”Star Trek Discovery“: Review zur Folge 1.15: “Will You Take My Hand”

Spoiler! ”Star Trek Discovery“: Review zur Folge 1.15: “Will You Take My Hand”

Das Ende ist hier. Die letzte Folge der ersten Staffel von „Star Trek: Discovery“ wurde veröffentlicht und im Vorfeld wurde einiges Spekuliert und angekündigt. Der Trailer (etwas weiter unter in diesem Review zu finden) versprach sowohl Gewalt, Sex, Dreck und Prinzipien.

Doch was davon ist wirklich war geworden? Und was davon konnte im Endeffekt überzeugen?

Das lesen sie jetzt hier in diesem Review. Ein Review das sowohl die Folge, als auch die komplette Staffel noch einmal zusammenfasst und von kleinen Überraschungen und großen Enttäuschungen erzählen kann.

 

Wer bisher noch nicht die bisherigen Reviews zur Serie gelesen hat, oder sich diese noch einmal durchlesen will, kann hier fündig werden (oder bei unserem Serienbereich zur Serie hier):

Folge 1 & 2: The Vulcan Hello & Battle at the Binary Stars

Folge 3: Context Is for Kings

Folge 4: The Butcher's Knife Cares Not for the Lamb's Cry

Folge 5: Choose Your Pain

Folge 6: Lethe

Folge 7: Magic to Make the Sanest Man Go Mad

Folge 8: Si Vis Pacem, Para Bellum

Folge 9: Into the Forest I Go

Folge 10: Despite Yourself

Folge 11: The Wolf Inside

Folge 12: Vaulting Ambition

Folge 13: What's Past Is Prologue

Folge 14: The War Without, The War Within

 

Inhalt:

Während sich die Klingonen kurz vor der Erde in Stellung gebracht haben, für einen letzten Angriff gegen die Föderation, hat Emperor Georgiou das Kommando auf der Discovery übernommen. Das stößt zwar auf wenig Gegenlieben von Michael, diese weiß aber auch nicht was sie daran ändern kann. Captain Georgiou, besucht, kurz nachdem sie das Kommando erhalten hat, die Klingonische Gefangene L’Rell, die sich mit einigen Faustschlägen und Tritten überzeugen will ihr zu helfen ihr eigenen Volk zu vernichten. L’Rell bleibt standhaft wodurch Georgiou sich gezwungen sieht das Wissen von Ash Tyler zu nutzten. Zusammen mit ihm, Michael und Tilly macht sich der Emperor auf dem Weg zu Kronos wo sie wichtige Informationen kaufen wollen.

Nachdem Stamets mit der Discovery in eine der Höhlen auf Kronos gesprungen ist, machen sich die 4 auf, sich auf einem Untergrundmarkt umzusehen und umzuhören um Informationen zu kaufen. Während das bedeutet das Georgiou sich ersteinmal mit einem Mann und einer Frau vergnügt, fragt Ash beim Glücksspielen herum, Tilly trifft einen netten, älteren Mann der sie betäuben kann und danach versucht sie auszurauben und Michael erzählt, als sie wieder auf Ash trifft, die Geschichte wie Klingonen ihre Eltern umgebracht haben und sie deshalb nicht gerne in der Nähe von Klingonen ist.

Tilly erfährt, nachdem sie wieder aufgewacht ist, dass es auf Kronos durchaus noch aktive Vulkane gibt und dass sie in ihrem Koffer keine Sonde, sondern eine Bombe befindet. Kurz nach dieser Entdeckung wird sie von Georgiou niedergeschlagen.

Zusammen mit Michael, Ash und Tilly, überlegt Saru wie sie den Emperor aufhalten können. Das führt dazu das Michael ein Gespräch mit Admiral Cornwell erbittet und sie überzeugen kann das ein Genozid der Klingonen nicht die Lösung sein kann.

Danach findet Michael Georgiou auf dem Planeten und kann sie schlussendlich überzeugen ihren Plan, Kronos zu verseuchen und zu zerstören, aufzugeben. Gleichzeitig gibt Michael nun L’Rell die Chance ihr Volk zu vereinen um wieder neue Stabilität zu bringen um alle 24 Häuser unter einer Führung zu vereinen.

Kurz danach verabschieden sich sowohl Georgiou, die von Kronos flieht, als auch Ash, der mit L’Rell mitgeht.

Wieder auf der Erde bekommen alle Offiziere der Discovery eine Ehrenmedaille und Michael bekommt ihren alten Rang, den eines Commander, wieder zurück. Auf dem Weg zu Vulkan wo die Discovery ihren neuen Captain an Bord begrüßen soll, bekommen sie einen Notruf von einer unbekannten Quelle gemeldet. Als sie sich mit dem Schiff treffen das diesen Hilferuf abgeschickt hat, sehen sie das es die NCC1701 Enterprise mit Captain Pike an Bord ist.

 

Star Trek Discovery: Trailer Episode 15:

 

Review:

Es ist vollbracht. 15 Folgen (leider keine 15 Stunden) Star Trek Discovery sind nun auf Netflix verfügbar. Anders als die meisten Serien nicht gleich alle Folgen auf einmal, sondern jede Woche eine mit einer (kleinen) Winterpause dazwischen.

Und alles hat darauf hingearbeitet und sich hochgeschaukelt zu dieser Folge.

Im Vorfeld wurde uns der Krieg zwischen der Föderation und den Klingonen versprochen. Leider wurde auch in der letzten Folge dieser Staffel dieses Versprechen nicht gehalten.

Diese Folge fängt auf der Brücke der Discovery an und endet 45 Minuten später auch auf der selbigen. Leider kann man in der Zeit dazwischen wenig Neues und überzeugendes liefern.

Das Georgiou L’Rell in der Arrestzelle zusammen schlägt (und tritt) mag zur Illustration, dass Georgiou deutlich böser ist als ihre Doppelgängerin aus dem „richtigen“ Universum, sicherlich noch einmal für die die es bisher nicht verstanden haben, überzeugen, aber inhaltlich macht es einfach keinerlei Sinn. Erstens weil man es auch gleich Ash Tyler hätte fragen können, aber auch weil sie später sagt das sie es in ihrem Universum genau so gemacht hat. Das heißt ja das sie die Höhlen und die ungefähre Situation kennt. Interessant hierbei ist, neben der Tatsache das sich niemand die Mühe gemacht hat nachzuschauen ob Georgiou wirklich eine Sonde (anstatt einer Bombe) eingepackt hat, vor allem nachdem Michael selber gesagt hat das man sie im Auge behalten sollte, das die Sternenflotte diesem Plan zustimmt und sich später sehr leicht überreden lässt den Plan doch wieder zu vergessen. Das ist einfach (mal wieder) schlechtes Schreiben, wenn man es gerade braucht (oder halt nicht).

Der Außentrupp an sich, war nicht die schlechteste Idee. Was mir nur merkwürdig vorkam war die Tatsache das, obwohl sie sich verkleidet haben, jeder anscheinend sofort gesehen und bemerkt hatte das sie von der Sternenflotte waren. Noch merkwürdiger war das danach trotzdem jeder mit ihnen geredet hatte. Gerade die Szene wo Ash einfach zu 2 Klingonen geht und sie (anscheinend) fragt wo ihre geheime Höhle ist, war schon im Bereich des Fremdschämens angesiedelt.

Das wird nach 33 Minuten bereits anfinden mit den Abschieden, ließ mich doch etwas erschauern. Ich hatte es in meinen Reviews bereits öfters erwähnt und auch dieses wird keine Ausnahme sein. Es ist einfach verdammt Schade das diese Serie es nicht geschafft hat, in keine ihrer Folgen (außer vielleicht den ersten beiden), ihre Zeit richtig und gut zu benutzten. In dieser Folge werden viel zu lange Pläne geschmiedet, über Inhalte geredet ohne wirklich etwas zu tun und am Ende das Ergebnis zu sehen. Gerade wo die vorherige Folge auch nur daraus bestand. Wenn man mich fragt warum es diese Serie nicht im Regulieren fernsehen gibt, kann ich diese Frage nicht beantworten. Die Chance den Inhalt über die länge einer Folge entscheiden zu lassen, funktioniert nur wenn man diese Chance auch nutzt. Ansonsten ist es vergebene Liebesmüh was es hier auf jedenfall ist.

Das Ende der Folge soll versöhnlich stimmen. Doch leider funktioniert auch hier nur alles auf dem ersten Blick. Lassen wir es der Folge einfach mal durchgehen, dass, bei der Stadtrundfahrt der Kamera (die wirklich gelungen ist), es gerade Nacht ist und später bei der Auszeichnung anscheinend wieder Tag ist, aber war das nicht von Anfang an eine Geheimmission? Ich kann mich erinnern das das Lorca in der 3. Folge erklärte das die meisten nicht einmal wissen das es die Discovery überhaupt gibt. Und auch danach, spätesten als die Discovery aus dem Spiegeluniversum wieder zurückkam und auf Admiral Cornwell traf, hatte man sich entschlossen das alles was die Discovery betrifft Geheimsache war und ist. Wieso zeichnet man jetzt also die Crew der Discovery vor gesammelter Mannschaft und vollem Haus aus?

Die letzten 3 Minuten der ersten Staffel sollen (einem Interview nach mit einigen Produzenten der Serie) bereits den Weg der 2. Staffel vorbereiten. Und in diesen 3 Minuten bekommt die Discovery einen Notruf von einer unbekannten Quelle und sieht, nachdem sie den Ursprung des Hilferuft folgen, dass dieser von der USS Enterprise (mit Captain Pike) stammt.

Nun hat man sich, meiner Meinung nach, mit der geschichtlichen Lage, dass die erste Staffel der Discovery 10 Jahre vor den Abenteuern von Kirk, Spock und Pille spielt, selber ein Ei gelegt. Geschichtlich wäre vieles möglich gewesen. Man hätte sich in der Zukunft umschauen können, oder in der Vergangenheit. Das man sich für das Fahrwasser der Enterprise entschieden hat, wird sicherlich etwas mit den aktuellen Filmen zur Serie zu tun haben. Das man sich für einen geschichtlichen Knackpunt im Star Trek Universum entscheidet, dem krieg mit den Klingonen, und danach sich dazu durchringt (beinah) nichts davon zu zeigen, zeigt wie unentschieden die Wahl der Zeit war. Persönlich brauche ich keine Verbindung zur Enterprise. Ich könnte damit leben zu wissen das da noch irgendwo irgendetwas bekanntes herumfliegt, wir es aber nie zu sehen bekommen. Aber vor allem auch weil man in dieser Serie der Original-Serie niemals gerecht werden kann. Und wenn ich dann in Interviews bereits lese das wir jetzt zwar die Enterprise gesehen haben, wir aber kaum jemanden von der Crew zusehen bekommen werden (Zum Glück), frage ich mich was das alles noch soll?

 

Fazit:

Die Folge war, wie vieles in der Serie bisher, leider nicht überzeugend.

Das fängt mit der Motivation von verschiedenen Leute an und endet mit einer Auflösung die man schnell in 45 Minuten drängen muss.

Inhaltlich war diese Folge durchaus der passende Abschluss dieser inkonsequenten Staffel. Leider krankte aber die gesamte Staffel an den selben Problemen, die man aber immerhin konsequent durchgezogen hat.

Ich brauche keinen großen Knall, eine große Raumschlacht oder das sich jemand aus Überzeugung opfert, einfach weil es möglich ist. Aber irgendetwas das man als überzeugende Szene oder Handlung beschreibt wäre doch nicht zu viel verlangt.

Wertung Folge 15: 6,0 von 10

 

Die Wertung der bisherigen Folgen:

Folge 1: 7,0 von 10

Folge 2: 8,0 von 10

Folge 3: 8,0 von 10

Folge 4: 8.5 von 10

Folge 5: 6,5 von 10

Folge 6: 5,0 von 10

Folge 7: 7,0 von 10

Folge 8: 6,0 von 10

Folge 9: 6,0 von 10

Folge 10: 6,0 von 10

Folge 11: 5,5 von 10

Folge 12: 8,5 von 10

Folge 13: 9,0 von 10

Folge 14: 7,0 von 10

 

Star Trek Discovery trifft auf die USS Enterprise:

 

Fazit - Star Trek Discovery Staffel 1:

Wer meine Reviews von verschiedenen Folgen der ersten Staffel kennt, weiß das ich nicht wirklich zufrieden bin mit diesem Ergebnis, das sich „Star Trek Discovery“ nennt. Zu viele inkonsequente Ereignisse reihen sich hier über 15 Folgen zusammen ohne das es Sinn ergibt.

Zusammengerechnet, wenn man alle Wertungen der einzelnen Folgen nimmt, endet man auf einer ganz guten 7. leider ist das nicht das Gefühl das ich nach dem sehen der Serie habe. Eine 7 bedeutet das schon vieles recht gut läuft, es aber immer noch (einiges) an Raum für Verbesserung gibt. Selber würde ich die Serie im Moment lieber zwischen einer 5.5 und einer 6 einreihen. Gutes ist sicherlich vorhanden, aber das hat sich, bis auf weniger Ausnahmen, leider noch nicht gezeigt.

Ist Star Trek zurück, Ja!

Aber ob es ein Star Trek ist was man sehen will muss jeder für sich entscheiden.

Mit den bisherigen Serien hat es auf jedenfall (sowohl positiv als auch negativ) nichts mehr zu tun!

Von

Olav Bottner


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