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"The Purge": Review zur Pilotfolge

"The Purge": Review zur Pilotfolge

Purgen ist die erste Bürgerpflicht. Doch funktioniert die erfolgreiche Filmreihe "The Purge" auch als Serie? Seit kurzem können sich Serienfans von der düsteren Serie bei Amazon Prime Video ein Bild machen. Ein Review zur Pilotfolge.

Dem Kinofilm "The Purge - Die Säuberung" aus dem Jahr 2013 sind in den letzten Jahren drei weitere Kinoblockbuster gefolgt. Vom Filmmacher James DeMonaco stammt nun auch die gleichnamige Fernsehserie, die in den USA bei USA Network und in Deutschland bei Amazon Prime Video im Wochentakt zu sehen ist. Die erste Staffel umfasst zehn Episoden und erzählt die Geschichte einer Purge-Nacht.

Doch kann die Handlung von einer einzigen Purge-Nacht auf ganze 10 Episoden ausgedehnt werden?

Die Grundhandlung bleibt gleich: Im Jahr 2022 regieren in den Vereinigten Staaten die „Neuen Gründerväter Amerikas (NFFA)“. Um die Kriminalitätsraten und Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, führt die Regierung – diesbezüglich erfolgreich – eine alljährliche „Purge-Nacht“ durch, in der alle Verbrechen inklusive Mord legal sind. Von 19:00 Uhr abends bis 7:00 Uhr des Folgetages sind die Notrufsysteme von Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern nicht erreichbar. Die einzigen Regeln sind, dass hohe Regierungsbeamte ab „Stufe 10“ nicht in Mitleidenschaft gezogen und nur Waffen bis „Stufe 4“ eingesetzt werden dürfen.

Die Pilotfolge von "The Purge" hat eine immense Stärke, die den Serienfan zum Dranbleiben bewegt - die Purge-Nacht startet erst am Ende der Episode. "The Purge" eignet sich daher perfek zum Binge-Watching.

Tatsächlich erzählt die Pilotfolge die letzten 90 Minuten bevor die Purge startet. Dabei ist die Pilotfolge bereits äußerst fesselnd, denn von Beginn an herrscht eine düstere Atmosphäre. Es ist bereits klar, dass man niemanden mehr trauen kann. Wie und was erwartet ein junges, besser betuchtes, Paar bei einer Purge-Party von NFFA-Unterstützern? Was erwartet eine Reihe von Angestellten eines Finanzleistungsunternehmens im Bürogebäude in der Purge-Nacht? Und wie kann sein verzweifelter Ex-Soldat auf der Straße seine Schwester finden, die einer Sekte verfallen ist und sich selber opfern will?

Diese drei Fragen bieten den Erzählstrang für die Serie. Rick und Jenna Betancourt sind keine Befürworter des als Feirtag gepriesenen Abschlachtens einmal im Jahr. Doch um einen Deal einzufädeln, um Sozialbauten zu finanzieren, begeben sie sich zu einer sogenannten Purge-Party, bei welcher sich Reichere treffen und zusammen die Nacht verbringen - mit der ein oder anderen geschmacklosen Überraschung. Noch dazu haben sie eine verhängnissvolle Affäre zur Tochter des Hauses, Lila Stanton, gehabt.

Dann wäre da noch Jane Barbour, eine engagierte Mitarbeiterin eines Finanzunternehmens, die sich von ihrem Chef nicht wertgeschätzt fühlt und zu drastischen Mitteln greift.

Der emotionalste - und spannendste - Erzählstrang ist allerdings der Ex-Marine Miguel Guerrero, der auf der verzweifelten Suche nach seiner Schwester Penelope ist, die einer Sekte verfallen und sich selber opfern will. Miguel ist auf der Straße und kriegt, gerade aus dem Krieg aus Übersee heimgekehrt, das Grauen auf den Straßen seines Heimatlandes direkt mit. Das Grauen - das gibt es allerdings noch nicht in der Pilotfolge - aber - soviel sei verraten - in den darauffolgenden Episoden - bisher sind es deren vier - zu Hauf.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Fernsehserie "The Purge" mit den gleichnamigen Filmen mithalten kann. Die Pilotfolge erzählt zwar nur den Anfang der Purge-Nacht, doch dennoch ist sie atmosphärisch durchweg spannend, aber zugleich kurzweilig. Die darauffolgenden Episoden bieten dann tatsächlich auch für den Actionfreund entsprechende Szenen. Für Drama sorgt zugleich vor allem die Handlung um Rick und Jenna Betancourt. Auch noch weitere Darsteller werden innerhalb der Episoden in der Serie auftauchen und für entsprechende Abwechslung sorgen. Für Fans der Filmreihe ist "The Purge" daher bestens zum Schauen geeignet, wer die Filmreihe nicht kennt, sollte zumindest die Grundhandlung zuvor kurz gelesen haben, denn auch die Pilotfolge hält sich mit großen Erklärungen zum Hintergrund der Serie nicht auf.

Deutscher Trailer von Amazon:


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