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Battlestar Galactica

Über Battlestar Galactica

"Battlestar Galactica" ist eine preisgekrönte Neuauflage des Science-Fiction-Klassikers Kampfstern Galactica von 1978, die seit 2003 im Auftrag des amerikanischen SciFi-Channels produziert und ausgestrahlt wird und seit 2005 im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Ausführender Produzent ist Ronald D. Moore, der auch schon an der Produktion der Serien Deep Space Nine und Roswell beteiligt war.

Die Rahmenhandlung ist an der Vorlage "Kampfstern Galactica" angelehnt, der Schwerpunkt wurde aber zur Zeichnung der Charaktere und den gesellschaftlichen Problemen hin verlagert. Zudem floss die griechische Mythologie stärker in die fiktive Zivilisation mit ein.

Die Serie endete im März 2009 mit der vierten Staffel, das Franchise wird allerdings mit einem Prequel und abendfüllenden TV-Filmen fortgeführt.

"Battlestar Galactica" spielt in einer hochentwickelten menschlichen Kultur vor dem Hintergrund eines Konfliktes zwischen Menschen und intelligenten Maschinen - den "Zylonen" - die sich gegen ihre Erbauer erhoben haben. Die Zeit, in der die Serie spielt, bleibt zunächst unspezifiziert, erst am Ende der letzten Folge erfährt man, dass die Handlung ca. 150.000 Jahre in der Vergangenheit angesiedelt ist. In einem ersten Krieg 40 Jahre vor Beginn der Handlung wurden die Zylonen zurückgedrängt und ein Waffenstillstand vereinbart, der zu Beginn der Serie durch einen massiven nuklearen Erstschlag der Zylonen auf die menschlichen Kolonien gebrochen wird. Die Menschheit wird hierdurch weitgehend ausgelöscht. Zu den Überlebenden zählen zwei militärische Raumschiffe - die "Kampfsterne" Pegasus und Galactica -, sowie eine kleine Zahl ziviler Transporter und Frachter mit insgesamt knapp 50.000 Überlebenden. Während die Galactica mit einem Konvoi ziviler Schiffe vor den Zylonen flieht und nach einem geeigneten Ort - insbesondere der in alten Mythen der Kolonisten als dreizehnte Kolonie erwähnten "Erde" - für den Aufbau einer neuen Kolonie sucht, versucht die Kommandantin der dem Zuschauer erst im Verlaufe der Serie enthüllten Pegasus mittels Guerilla-Taktiken den Krieg weiterzuführen. Erschwert wird die Situation auf beiden Kampfsternen durch zwölf organische Zylonenmodelle, die die Schiffe infiltriert haben und sich nur teilweise über ihre wahre Identität bewusst sind. Auch der Zuschauer kennt nur einen Teil dieser Modelle, die im Laufe der Serie nach und nach enthüllt werden; vier der für die Handlung besonders bedeutenden "Final Five" werden erst zum Ende der dritten, der letzte erst im Verlaufe der vierten und letzten Staffel bekannt.

Im Verlaufe der Serie spielt der stückweise Wiederaufbau einer funktionierenden Gesellschaftsstruktur und die damit einhergehenden Probleme eine Rolle, insbesondere das Aufeinandertreffen von militärischen Strukturen, ziviler Politik und Religion verursacht immer wieder Spannungen im Konvoi der Galactica und unter den Hauptcharakteren. Thematisiert werden z.B. der Umgang und Stellenwert der - vor allem an den griechisch-römischen Polytheismus angelehnten - Religion der Kolonisten, das Verhältnis von demokratisch gewählten Regierungsorganen und der militärischen Hierarchie, die ethische Zulässigkeit von Lynchjustiz, Folter oder militärisch angeordneten Selbstmordattentaten. In Bezug auf die Religion fällt der geradezu missionarische Eifer der monotheistisch orientierten Zylonen gegenüber den polytheistischen Menschen auf. Auch Konflikte unter den Zylonen, die sich im Verlauf der Serie in zwei sich bekämpfende Fraktionen spalten, treiben die Handlung voran.

Am Ende der Serie erfahren die Zuschauer, dass die von den Kolonisten gesuchte "Erde" nicht "unsere" Erde ist. Nachdem es den Kolonisten und den mit ihnen verbündeten Zylonen (allen voran den "Final Five") gelungen ist, die feindlichen Zylonen auszuschalten, finden sie durch einen Zufall die "neue" (unsere) Erde. Die Menschen beschließen, dort noch einmal ganz von vorn, ohne fortgeschrittene Technik anzufangen. Die Navigationscomputer der Flotte werden mit dem System der Galactica gekoppelt und von Sam Anders, einem der "Final Five", in die Sonne gesteuert, den überlebenden Zenturios der mit den Menschen verbündeten Fraktion wird das Basisschiff überlassen, mit dem sie davon fliegen. Die Menschen und die verbleibenden zylonischen Replikanten lassen sich auf unterschiedlichen Gebieten der Erde nieder, so dass sie gemeinsam mit den eigentlichen Ureinwohnern der Erde die Stammeltern der irdischen Menschheit werden.

Diese Serie wird auf dem Stand der deutschen Ausstrahlung gehalten.

© Alle Bilder Syfy.

Battlestar Galactica

Produziert zwischen 2003 und 2009

1.16 / 10 Punkte

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