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Firefly - Der Aufbruch der Serenity

Über Firefly - Der Aufbruch der Serenity

Die Science-Fiction-Serie Firefly wurde von Joss Whedon geschaffen. Sie behandelt die Erlebnisse der Besatzung eines kleinen, unabhängigen Transportschiffes namens Serenity (zu deutsch: Gelassenheit, Seelenfriede), die in den abgelegeneren Siedlungsgebieten der Menschen im All versucht, durch kleine Transportaufträge und Gaunereien zu überleben. Da in diesen abgelegenen Gebieten die Technisierung relativ gering ist, wird dort noch zu weiten Teilen auf menschliche und tierische Arbeitskraft zurückgegriffen – die Verhältnisse sind ähnlich den in Western dargestellten Zuständen des Westens der USA zu Siedlerzeiten. Folgerichtig ist Firefly ein Genremix aus Science Fiction und Western.

Die Serie wurde bereits nach der Ausstrahlung von 11 Folgen aus dem Programm genommen; produziert wurden 14 Folgen. Aufgrund sehr guter DVD-Verkäufe wurde jedoch ein auf der Serie basierender Kinofilm namens Serenity in Auftrag gegeben, der Ende 2005 weltweit in die Kinos kam.

Im Jahr 2002 hatte Joss Whedon mit Buffy und Angel zwei erfolgreich auf kleinen Networks laufende Fernsehserien kreiert und über Jahre hinweg Kritikerlob und gute Einschaltquoten erhalten. Daher wurde er vom US-Fernsehsender FOX engagiert, eine neue Serie zu entwerfen. Sein Entwurf war eine Science-Fiction-Serie mit starken Westernelementen, allerdings ohne die sonst zumeist eingebrachten Aliens.

Whedons erster Entwurf eines Pilotfilms traf bei den Senderverantwortlichen auf wenig Gegenliebe. Zwar wurde das Konzept der Serie akzeptiert, man wünschte sich aber einen eher actiongeladenen Einstieg. In der Folge kam es zu weiteren unterschiedlichen Ansichten über die Serie zwischen den Kreativen und dem Sender. Auch die Einschaltquoten entsprachen nicht den Erwartungen des Senders. So kam es, dass 14 Episoden produziert wurden, die Ausstrahlung jedoch nach 11 Folgen eingestellt wurde.

Kurz darauf wurden alle 14 Episoden als DVD-Set veröffentlicht. Da Firefly immer auf eine engagierte, wenn auch kleine, Fangemeinde zählen konnte, verkauften sich die DVDs überdurchschnittlich gut (200.000 Exemplare wurden während der ersten vier Verkaufsmonate ausgeliefert). Dies wiederum hatte zur Folge, dass es Joss Whedon gelang, eine auf Firefly basierende Filmidee an die Universal Studios zu verkaufen. Der Film Serenity ist im September 2005 in den USA und Großbritannien und im November 2005 in Deutschland angelaufen. In Deutschland wurde er im März 2006 auf DVD veröffentlicht.

Die Serie folgt keinem übergeordneten, großen Handlungsstrang. Während der produzierten Episoden passieren eher kleine Geschichten, die einerseits das soziale Gefüge innerhalb der Besatzung der Serenity darstellen und andererseits das Firefly-Universum vorstellen.

Trotzdem gibt es ein Leitmotiv, das im Verlauf der Handlung stärker hervortritt und im Film schließlich aufgelöst wird: Simon versucht, den Geisteszustand von River zu stabilisieren. Während ihm dies in Ansätzen gelingt, wird klar, dass von der Akademie entsandte Suchtrupps versuchen, River wieder „einzufangen“. Zwischen Simon und Kaylee, sowie zwischen Inara und Mal bahnen sich komplizierte Romanzen an. „Shepherd“ Book fällt in mehreren Fällen durch militärisches Wissen und Ressourcen auf, die einem in Abgeschiedenheit lebenden Geistlichen normalerweise nicht zur Verfügung stehen sollten.

"Firefly" diente unter anderem Nathan Fillion und vor allem Summer Glau als Sprungbrett für eine große Schauspielerkarriere.

Diese Serie wird auf dem Stand der deutschen Ausstrahlung gehalten.

© Alle Bilder FOX.

Firefly - Der Aufbruch der Serenity

Produziert zwischen 2002 und 2003

Episodenguide

8.18 / 10 Punkte

Genres

Video on Demand Verfügbarkeit